Ford Escape

Ford Escape

Eingestuft in die Karosserieversion Kombi bietet der Ford Escape alles, was man von einem kompakten SUV erwarten darf. Die erste Baureihe wurde in den USA in den Jahren 2000 bis 2007 produziert und stand ausschließlich mit Benzinmotoren mit zwei und drei Litern Hubraum zur Verfügung.

Der Ford Escape - ein SUV, der für die Straße entwickelt wurde
Die erste Serie des Ford Escape war baugleich mit dem Mercury Mariner und dem Mazda Tribute . Für den Markt in Europa und in Deutschland wurde das Modell mit leichten Veränderungen unter der Modellbezeichnung Ford Maverick gebaut und siedelte sich eine Klasse unterhalb des bis dahin schon sehr erfolgreichen Ford Explorer an. Der Ford Escape war größer als vergleichbare Modelle der japanischen Automobilkonzerne Toyota und Honda . Anfang des neuen Jahrtausends wurden Kompakt- SUVs mit einer starren Hinterachse gebaut - so konnte mehr zugeladen werden. Allerdings war das Handling nicht sehr komfortabel und der Fahrkomfort litt ebenfalls unter der Body-on-Frame-Bauweise. Ford ging hier mit dem Explorer neue Wege. Die Autos wurden nicht speziell für den Offroad-Einsatz konzipiert, sondern eher für den alltäglichen Straßenverkehr. Dementsprechend war der Ford Explorer mit Einzelradaufhängung und einer Zahnstangenlenkung ausgestattet. Optional wurde er jedoch auch mit Allradantrieb und einem Sperrdifferenzial ausgeliefert.

Kleine Besonderheiten und ein Facelift auch für den Antrieb
Der Ford Escape war von Beginn an mit einer passiven Wegfahrsperre versehen. Dazu befand sich im Schlüssel ein sogenannter RFID-CHIP. Bei jedem Start wurden die Informationen aus dem Chip ausgelesen. Gab es keine Rückmeldung vom Schlüssel, konnte der Ford Escape nicht gestartet werden. Im Jahr 2004 erfolgte ein Facelift mit einigen kleinen äußeren Veränderungen sowie mit Überarbeitungen an den Sicherheitsgurten und am Airbagsystem. Wichtiger jedoch war der neue Motor im Ford Escape. Der Zweiliter-Zetec-Motor wurde durch einen Dreilitermotor von Duratec ersetzt. Diese Maschine war nun auch mit Automatik erhältlich.

Der Ford Escape Hybrid - umweltfreundlich unterwegs
Im Jahr 2004 startete der US-amerikanische Hersteller den Bau des Ford Escape Hybrid. Dabei handelte es sich um einen Vollhybrid, der zum Erreichen der maximalen Leistung und Effizienz eine automatische Umschaltung zwischen dem Elektro- und dem Benzinbetrieb vorsah. Es war auch möglich, beide Motoren parallel miteinander zu nutzen. Zur Aufladung der Akkus während der Fahrt wurde das Verfahren der Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) eingesetzt. Mit diesem Auto feierte Ford eine Weltpremiere, denn der Ford Escape Hybrid war der erste SUV, der mit Hybridantrieb auf den Markt kam. Technisch ähnelte er dem Toyota Prius - und Ford nutzte zu dieser Zeit auch Patente des japanischen Herstellers. Als Ausgleich dazu wurde Toyota gestattet, Patente von Ford-Dieselmotoren und von der Benzin-Direkteinspritzung zu verwenden. Der Ford Escape Hybrid war von Beginn an ein Erfolgsmodell. Schon im ersten halben Jahr der Produktion liefen 17.000 Fahrzeuge vom Band. Das war vier mal so viel, wie der Hersteller ursprünglich an Absatz erwartet hatte.

Die Baureihe Ford Escape II von 2008 bis 2012
Die zweite Baureihe des Ford Escape war für den US-amerikanischen Markt bestimmt. Sie wurde sowohl mit Benzinmotoren als auch in der Hybridversion produziert. Allerdings gab es Modifizierungen bei der Motorisierung, die sich wie folgt darstellten:

• Ein neuer 2,5-Liter-Duratecmotor ab Modelljahr 2009 (Ersatz für den 2,3-Liter-Motor) mit einer Leistung von 173 PS
• Ein neuer 2,5-Liter-Benzinmotor für den Ford Escape Hybrid ab Modelljahr 2009 mit 177 PS

Der Dreiliter-V6-Benzinmotor von Duratec blieb erhalten, wurde jedoch durch technische Veränderungen in der Leistung verbessert. Bei geringerem Kraftstoffverbrauch brachte er nun 243 PS anstelle der bisherigen 203 PS auf die Straße.

Die Los Angeles Autoshow 2011 präsentierte die neue Generation des Ford Escape
Um Entwicklungskosten einzusparen, verfolgte Ford auch beim Ford Escape die " One Ford Strategie", ähnlich wie es beim Ford Focus praktiziert wird. In den USA war der neue Ford Escape seit Juni 2012 erhältlich, der Export nach Europa startete im März 2012. In Deutschland ist er das aktuelle Nachfolgemodell des Ford Kuga und ist auch wieder unter dieser Bezeichnung im Handel. Das spiegelt sich auch im Design wider, denn es sind viele Ähnlichkeiten mit der ersten Kuga-Baureihe erkennbar. Folgende Motoren sind für den neuen Ford Escape (Kuga) erhältlich:

• 1,6-Liter-Benzinmotor
• 2,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotor
• 2,5-Liter-EcoBoost-Vierzylindermotor

Angetrieben wird der Ford Escape über eine Sechsgang-Automatik mit Frontantrieb. Optional sind die Modelle mit EcoBoost-Technologie auch mit Allradantrieb (4wD) erhältlich.

Der Ford Escape im Fahrbericht - eine Klasse für sich
Dass es den Ford Escape nicht mit Dieselantrieb gibt, liegt unter anderem daran, dass in den USA Diesel nicht sehr beliebt ist und einige Bundesstaaten (darunter auch Kalifornien) die Abgashürden so hoch gesetzt haben, dass es nahezu unmöglich ist, mit einem Dieselfahrzeug wirtschaftlich effektiv unterwegs zu sein. Um den Kraftstoffverbrauch trotzdem in vernünftigen Dimensionen zu halten, kommt die Hybrid-Technik mit zwei Motoren zum Einsatz. Dadurch kommen Durchschnittswerte von etwa acht Litern im Stadtverkehr zustande, ein Wert, der für ein derart großes und schweres Auto beeindruckend niedrig ist. Der Vierzylindermotor fährt sich im Test wie ein echter Sechszylinder. Das fehlende Drehmoment des Benzinmotors wird durch den Elektromotor spielend ausgeglichen und mit 155 PS ist man flott und agil unterwegs. Ausgestattet mit einer elektro-hydraulischen Servolenkung, die geschwindigkeitsabhängig funktioniert, lässt sich der Ford Escape gut steuern. Das CVT-Getriebe arbeitet stufenlos und mit 57 Litern Tankinhalt sind auch weitere Strecken kein Problem. In den USA liegt der Preis für die Basisversion des neuen Ford Escape bei knapp 30.000 Dollar.

Der Ford Escape für Deutschland - intelligent und innovativ
Als Ford Kuga zeigt sich der Ford Escape in Deutschland geländegängig mit ausgezeichneten Straßenqualitäten und einem hohen Fahrkomfort. Die Kombination aus Offroad-Qualitäten und Alltagstauglichkeit ist dem US-amerikanischen Automobilkonzern hier perfekt gelungen. Das Design ist dynamisch und das Technologiepaket lässt keine Wünsche offen. Mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4,3-8,4 l/kmh und CO2-Emissionen zwischen 99 und 194 g/km ist der neue Ford effizient und umweltschonend unterwegs. Der intelligente Allradantrieb eignet sich für alle Fahrsituationen und bietet eine kraftvolle Traktion auf jedem Untergrund. Darüber hinaus ist der Escape (Kuga) mit neuartigen Fahrassistenzsystemen ausgestattet. Eines davon ist das Active City Stop, das hilft Auffahrunfälle zu reduzieren und so für mehr Fahrsicherheit sorgt. Ausgestattet mit dem Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC lassen sich Anrufe, Musik und weitere Anwendungen über das Multifunktionslenkrad oder über die Spracherkennung steuern, sodass der Fahrer seine Hände jederzeit am Lenkrad behält. Der Ford Kuga (Escape) ist in der Basisversion in Deutschland für die Modelljahre 2014/2015 ab einem Preis von 20.990,00 Euro erhältlich.

Fahrassistenzsysteme, die eine perfekte Unterstützung bieten
Der in Deutschland unter der Modellbezeichnung Ford Kuga erhältliche Ford Escape ist mit einer Reihe von innovativen Assistenzsystemen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem:

• Parklückenassistent
• Notruf-Assistent
• Rückfahrkamera
• Intelligente Geschwindigkeitsregelanlage
• Kurvendynamik-Assistent

Mit dem Einpark-Assistenten ist das Abstellen des Kompakt-SUV kein Problem mehr. Ultraschallsensoren erkennen, ob die Parklücke groß genug ist. Das Lenkrad wird automatisch gesteuert und der Fahrer ist lediglich für das Betätigen von Brems- und Gaspedal zuständig. Wird bei einem Unfall der Airbag ausgelöst, setzt der Notruf-Assistent ein. In Verbindung mit der SYNC-Technologie ist er in der Lage, über ein im Fahrzeug vorhandenes und eingeschaltetes Mobiltelefon automatisch einen Notruf abzusetzen und Informationen über den Standort des Fahrzeugs zu übermitteln. Die serienmäßige Rückfahrkamera bildet alles, was sich hinter dem Fahrzeug befindet, auf dem Display des Navigationssystems ab. Die Kamera nimmt ihre Arbeit unverzüglich auf, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wurde. Mithilfe der intelligenten Geschwindigkeitsregelanlage ACC wird das Fahren entspannter. Wird der Sicherheitsabstand bei der gewählten Fahrgeschwindigkeit durch andere Verkehrsteilnehmer unterschritten, reguliert das System die Geschwindigkeit automatisch nach. Zu diesem System gehört ein Auffahrwarnsystem (FA-Forward Alert), das über akustische Warnsignale verfügt und darüber hinaus das Bremssystem auf den kürzest möglichen Bremsweg vorbereitet. In Kurven bietet die eDCC (Enhanced Dynamic Cornering Control) durch die exakte Überwachung der Kraftverteilung auf die Achsen mehr Sicherheit. Dadurch erhöhen sich Grip und Kontrolle über das Fahrzeug. Sowohl beim Abbremsen als auch beim Beschleunigen hat der Fahrer den Explorer mithilfe dieser Unterstützung in jeder Kurve sicher im Griff.

Fazit:
Der Ford Explorer, der in Deutschland als Ford Kuga vertrieben wird, ist das beste Beispiel dafür, dass man bei einem Geländewagen nicht auf Straßenkomfort verzichten muss. Der Spagat zwischen Offroad-Tauglichkeit und Fahrkomfort auf der Straße ist hier perfekt gelungen. Das moderne und etwas bullig wirkende Design verleiht den Autos ein besonderes Gesicht. Damit hebt sich der Explorer auch erfreulich von den relativ einheitlichen Karosseriekonstruktionen mancher Mitbewerber ab. Technologisch entspricht der Ford Explorer dem, was auch Hersteller wie Mazda, Hyundai , Toyota oder Europäer wie BMW , Mercedes, VW oder Porsche auf die Straße bringen. Allerdings ist der Einstiegspreis für ein Fahrzeug dieser Klasse relativ günstig, sodass sich der als Kuga bekannte Ford Explorer sicher fest auf dem Markt etablieren kann. Warum Ford die Strategie betreibt, ein und dasselbe Modell in Deutschland unter einem anderen Namen anzubieten als im Rest der Welt, ist für manchen Ford-Fahrer nicht nachvollziehbar. Aber egal, wie das Auto heißt, mit dem Explorer (Kuga) sind Fahrspaß, Komfort und Sicherheit garantiert.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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