Dodge Charger

Dodge Charger

Dodge Charger: viele Modelle - eine Bezeichnung

Seit den 60er Jahren kennt man den Dodge Charger. Zunächst wurden die Modelle in die Kategorie der Muscle-Cars eingeordnet. In den 80er Jahren war das Modell des Dodge Charger zum Beispiel eine Coupé-Version des Dodge Omni. Heute wird das Auto als viertürige Limousine produziert. Allerdings gab es während der gesamten Bauzeit keinen offiziellen Export nach Deutschland. Wer hier einen Dodge Charger kaufen wollte oder will, greift bei Neuwagen auf einen der zahlreichen deutschen Importeure zurück.

Die beeindruckende Geschichte des Dodge Charger
Das Unternehmen zielte vor allem auf die jungen Kunden ab, als es 1964 den ersten Dodge Charger, in Form eines sportlichen Coupés mit großen Kühlergrill und Fließheck, auf den Markt brachte. Im Jahr 1965 vervollständigte der Dodge Dart in einer Kleinserie die Angebotspalette. Er kam unter der Bezeichnung Dodge Charger 273 auf den Markt. Die Serienfertigung dieses Fahrzeugs begann 1966. Als Motorisierung hatte der Hersteller den in den USA bevorzugten V8-Motor gewählt. Schon kurze Zeit später wurde der Dodge Charger modernisiert. 1968 kam eine vollständig neue Version heraus, die bedeutend schnittiger als das Vorgängermodell war. Bis 1970 erfolgte die Produktion nun unverändert und diese drei Jahre bezeichnet man noch heute als die wirtschaftlich erfolgreichste Zeit in der Geschichte des Dodge Charger. Besonders beliebt waren die RT-Versionen (Road Track), die mit einem Hemi-V8-Motor ausgestattet waren. Im Motorsport blieb die Chrysler Group mit dem Dodge Charger und dem ähnlich konzipierten Plymouth Road Runner jedoch bei der NASCAR-Serie bis 1970 immer hinter den Autos von Ford zurück.

Der Dodge Charger im Wandel der Zeit
In den Jahren 1975 bis 1978 wandelte sich das Bild des Dodge Charger beträchtlich. Er gehörte jetzt in die Kategorie Personal Luxury Cars. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Emissionsgesetze in den USA verschärft wurden und die Käufer auf komfortbetonte Modelle umstiegen. Als einen mit perfektem Komfort ausgestatteten Reisewagen präsentierte man also 1975 den Dodge Charger S/E, der allerdings sowohl vom Stil als auch von der Technik her eine unveränderte Version des Chrysler Cordoba war. Eng verwandt war diese Version auch mit dem Dodge Coronet. Wirtschaftlich blieb dieses Modell allerdings hinter den Erwartungen der Konzernleitung zurück. Zeitgleich zum S/E kam das Dodge Charger Coupé auf den Markt. Äußerlich hatte das Auto keine Ähnlichkeit mit dem S/E, denn es war baugleich mit dem Coronet, der im Jahr 1974 für Furore gesorgt hatte.

Die 80er und 90er Jahre brachten Veränderungen
Basierend auf dem Dodge Omni kam 1983 eine neue Version des Dodge Charger heraus. Ausgestattet mit Motoren von Volkswagen und Peugeot bestand weder äußerlich noch technisch ein Zusammenhang mit den Ursprungsversionen. 1999 präsentierte Daimler Chrysler auf der Detroit Motor Show eine Sportwagenstudie mit der Bezeichnung Dodge Charger R/T. Hier erinnerte nicht nur der Name an die erfolgreichen Zeiten des Chargers von Dodge. Optisch war er an die Formgebung der Fahrzeuge aus den 60er und 70er Jahren angelehnt. Der Sportwagen wirkte windschnittig und erinnerte ein wenig an die Dodge Viper. Der 4,7-Liter-V8-Motor wurde mit Erdgas betrieben. Dieses Modell erreichte allerdings nie die Serienreife und verschwand wieder von der Bildfläche.

Die LX-Limousine - ein neuer Dodge Charger macht sich auf den Weg
Zunächst 2004 in einer Vorserie produziert, kam die Dodge Charger Limousine im Modelljahr 2006 in den Handel. Die LX-Limousine hat sich am Markt überzeugend durchsetzen können, zumal sie auch in der leistungsstarken RT-Version angeboten wurde. Es stehen verschiedene Motorisierungen zur Verfügung, deren Performance sich wie folgt darstellt:

• 2,7-Liter-V6, sechs Zylinder, 2.736 Kubikzentimeter Hubraum, 203 PS, maximales Drehmoment circa 250 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 210 Stundenkilometer, durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch 11 Liter auf 100 Kilometer
• 3,5-Liter-V6, sechs Zylinder, 3.518 Kubikzentimeter Hubraum, 253 PS, maximales Drehmoment 340 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 220 km/h, Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,4 Liter
• 5,7-Liter-V8, acht Zylinder, 5.654 Kubikzentimeter Hubraum, 354 PS Leistung, 525 Newtonmeter maximales Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit 250 Stundenkilometer, durchschnittlicher Verbrauch 12,4 Liter (beziehungsweise 13 Liter als Allrad AWD)
• 6,1-Liter-V8, acht Zylinder, 6.063 Kubikzentimeter Hubraum, 431 PS Leistung, maximales Drehmoment 569 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 265 Kilometer pro Stunde,

Durchschnittsverbrauch 14 Liter Super
Der 2,7-Liter-Sechszylinder wurde 2011 aus dem Programm genommen. Seitdem stehen in den Neuwagen nur noch die drei größeren Motoren zur Verfügung. Als gebrauchte Modelle (used models) ist der Dodge Charger aber noch auf dem Markt zu finden. Bei der Sechsliter-Maschine wurde die Leistung auf 280 Stundenkilometer erhöht. Während es den Dodge Charger mit der 3,5-Liter-Maschine wahlweise mit einer Fünf- oder Achtstufen-Automatik gibt, steht für die beiden stärkeren Modelle ausschließlich die Fünfstufenautomatik zur Verfügung.

Drei Ausstattungsvarianten stehen zur Verfügung
Trotz der zusätzlichen zwei Türen muss sich der Dodge Charger nicht hinter den Coupé-Versionen der frühen Jahre verstecken. Die aktuelle Modellserie umfasst die folgenden Modelle:

• SXT Rallye Redline: 3.6 Liter Hubraum, V6-Zylinder mit 305 PS und einem 8-Stufen-Automatikgetriebe
• R/T: 5.7 Liter Hubraum, V8-Zylinder HEMI mit 375 PS und einem 5-Stufen-Automatikgetriebe
• SRT 8: 6.4 Liter Hubraum, V8-Zylinder HEMI mit 470 PS und einem 5-Stufen-Automatikgetriebe

Der neue Dodge Charger - beeindruckend auf ganzer Linie
Der neue Dodge Charger wurde 2014 ganz offiziell zur stärksten Limousine der Welt bestimmt. Dass liegt daran, dass der neue 6,2-Liter-V8 Motor mit Kompressor aus dem Dodge Challenger Hellcat jetzt auch für den Charger zur Verfügung steht. Damit bringt die Limousine 717 PS auf die Straße. Die bis dahin schnellste Limousine hatte Mercedes mit dem S65 AMG und einem Biturbo -V12-Motor produziert. Deren Leistung lag jedoch nur bei 630 PS. Mit einer Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in unter vier Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 328 Stundenkilometer fährt der neue Dodge Charger in dieser Version allen anderen Marken davon. Weitere Superlative dieses Ausnahmemodells sind unter anderem:

• 9,5x20-Zoll Felgen mit 275er Reifen
• 390 Millimeter Bremsscheiben
• Brembo-Sechs-Kolben-Bremssättel

Damit verfügt der Dodge Charger über die größte und leistungsstärkste Bremsanlage, die jemals in einem Automobil verbaut wurde. Dem Fahrer stehen vier verschiedene "Drive Modes" zur Verfügung. Er wählt zwischen Sport, Track, Default und Custom. Diese verschiedenen Modi kontrollieren die Leistung, die Schaltgeschwindigkeit, die Traktion und die Dämpfung. Optisch basiert das neue Modell auf der frisch gelifteten Limousine des Modelljahrs 2015. Der Dodge Charger SRT Hellcat hat als optische Unterscheidung jedoch eine aggressivere Frontschürze und eine Motorhaube, deren Hutzen und Lufteinlässe wieder an die legendäre Viper erinnern. Am Heck ist der Wagen mit einem neuen Spoiler ausgestattet. Im Innenraum sorgen Features wie ein Sieben-Zoll-TFT-Display im Instrumententräger sowie das in der Mittelkonsole angesiedelte 3D-Navigationssystem mit 8,4-Zoll-Touchscreen für Aufsehen. Außerdem ist der Dodge Charger SRT mit dem Chrysler Uconnect-Infotainmentsystem ausgestattet, das auch Anschlussmöglichkeiten für mobile Endgeräte bietet. Die Preise für die neuen Modelle sind derzeit noch nicht bekannt. Allerdings geht man davon aus, dass auf dem US-amerikanischen Markt etwa 60.000 US-Dollar anfallen werden. Was ein importierter Dodge-Charger hierzulande kosten wird, bleibt abzuwarten. Je nach Modelljahr und Ausstattung sind gute gebrauchte Fahrzeuge teilweise deutlich unter 30.000 Euro erhältlich.

Ein kleiner Fahrbericht aus dem Jahr 2006
2006 wurde die viertürige Sportlimousine auf Herz und Nieren geprüft. Technisch basiert das Auto auf dem Chrysler 300 C und ist damit keine vollständige Neukonstruktion. Die Ausstattung der auf dem deutschen Markt erhältlichen Versionen hängt davon ab, ob die Fahrzeuge aus den USA oder aus Kanada importiert werden. Dabei zeigen sich die kanadischen Versionen meist weniger PS-stark. Für die Sicherheit sorgen ABS mit Bremsassistent, ESP und mehrere Airbags. Als Stärken im Test wurden der kräftige V8-Motor, die ausgezeichnete Sicherheitsausstattung und das großzügige Platzangebot im Innenraum lobend erwähnt.

• Verarbeitung
• Benzinverbrauch
• Übersichtlichkeit

Fazit:
Der Dodge Charger ist ein richtiges Liebhaberauto. Leicht im Handling und mit viel Kraft unter der Motorhaube bietet er komfortablen Fahrspaß. Besonders gespannt darf man auf das neue 2015er Modell des Dodge Charger sein. Aber auch die gebrauchten Fahrzeuge der früheren Modellreihen finden auf dem Automarkt immer viel Aufmerksamkeit. Wer ein nicht alltägliches Auto fahren möchte, ist mit dem Dodge Charger auf jeden Fall gut beraten.

188 ANGEBOTE FÜR Dodge Charger GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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