Gebrauchtwagen-Test Dodge Charger: Testbericht

Dodge Charger

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht Dodge Charger LX (ab 2006)

Der 2006 erschienene Dodge Charger ist eine viertürige Sportlimousine und hat keinen direkten Vorgänger. Die Bezeichnung „Charger“ verwendete Dodge über die Jahre für verschiedene Automodelle, vom kleinen Sportwagen bis zur viertürigen Limousine. Prägend für den Namen gilt heute jedoch der Dodge Charger der zweiten Generation (ab 1968): Das große Coupé gilt als Übermodell aller Muscle-Cars. Dieses positive Image will auch der aktuelle Charger fortführen. Er ist eine bis zu 425 PS starke Sportlimousine, die zwar kein Retro-Auto ist, aber Stilmerkmale wie den Hüftschwung oder das eingezogene Heckfenster der alten Modelle zitiert. Der 1,9 Tonnen schwere Dodge Charger ist keine Neukonstruktion. Technisch basiert er auf dem Chrysler 300 C, der wiederum aus einer Zeit stammt, als Chrysler und Mercedes fusionierten. Unter dem Blech des Dodge Charger steckt daher auch Technik von Mercedes. Das betrifft zum Beispiel die Radaufhängungen, die Elektrik, den Schleuderschutz ESP oder Differential und Automatikgetriebe. Wie den Chrysler 300 C gibt es den normalerweise heckgetriebenen Dodge Charger in den stärkeren Versionen auch mit Allradantrieb („AWD“), der auf der Mercedes 4Matic-Technik basiert. 2011 erhielt der Dodge Charger ein sehr umfangreiches Facelift mit einem neuen Armaturenbrett sowie einer stärker geglätteten Karosserie. Der Dodge Charger wurde nie offiziell in Deutschland importiert. Die angebotenen Versionen stammen aus Grauimporten freier Händler oder von Privatleuten. Diese Wagen kommen meist aus den USA oder Kanada. Vom jeweiligen Exportland hängt auch die Ausstattung sowie die Motorversion ab. Das US-Modell des Dodge Charger hat einen V6 mit 250 PS Leistung, während Kanada-Modelle nur 190 PS haben.

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