Gebrauchtwagen-Test Chevrolet Cruze: Testbericht

Chevrolet Cruze

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht Chevrolet Cruze (ab 2009)

Der Chevrolet Cruze ist eine Mittelklasse-Limousine, die seit 2009 in Korea gebaut wird. Sie ersetzte den Chevrolet Nubira, der ebenfalls aus koreanischer Produktion stammt und ursprünglich als Daewoo auf den Markt kam. Der Chevrolet Cruze wird vom US-Konzern GM als Weltauto unter anderen Namen weltweit verkauft. Technisch ist der frontgetriebene Chevrolet Cruze mit dem Opel Astra J (ab 2009) verwandt. Beide Autos basieren auf der „Delta“-Plattform von GM. Auch das Cockpit sieht dem des Astra relativ ähnlich. Premiere hatte der Cruze als 4,59 Meter lange Limousine mit vier Türen, seit 2011 gibt es ihn auch als Fünftürer mit Schrägheck und einer Länge von 4,51 Meter. GM versucht mit dem sehr preisgünstigen Auto in Europa Marktanteile zu erobern, weltweit ist der Cruze der aktuell meistverkaufte Wagen aus GM-Fertigung. Konkurrenten sind in dieser Preisklasse der Mazda3, Fiat Bravo oder Kia c’eed. Während die Limousine im Kofferraum Platz für maximal 450 Liter Gepäck hat, können in der Fließheck-Ausführung dank umlegbarer Rücksitzlehnen bis zu 883 Liter Gepäck transportiert werden. Beim VW Golf VI zum Beispiel sind es 350 beziehungsweise 1305 Liter Gepäckvolumen. Die kleinste Benziner-Motorisierung des Chevrolet Cruze wurde von professionellen Testern als schwächlich und zugleich unwirtschaftlich charakterisiert. Für Langstreckenfahrer und Pendler eignet sich der moderne Dieselmotor am besten. Relativ hohe Versicherungstarife machen den Cruze als Zweitwagen allerdings ungeeignet. Während elektrische Fensterheber vorn ebenso wie ein höhenverstellbare Fahrer- und Beifahrersitz zur Serienausstattung gehören, ist Klimaautomatik nur gegen Aufpreis bzw. in höheren Ausstattungsvarianten erhältlich.

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