Gebrauchtwagen-Test BMW X6: Testbericht

BMW X6

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht BMW X6 E71 (ab 2008)

Der BMW X6 ist eine Mischform (Crossover) zwischen den geländegängigen Freizeitautos SUV und Sportwagen – der bayerische Hersteller nennt das Auto „Sport Activity Coupé“. Obwohl die Motoren und riesigen 20-Zoll-Räder offensichtlich für die Straßen bestimmt sind, kann der X6 auch eingeschränkt im Gelände bewegt werden. Der 4,85 Meter lange BMW X6 basiert auf der Plattform des nahezu gleich großen SUV X5. Von dem Vorbild unterscheidet sich das luxuriöse Sport-Coupé-SUV X6 vor allem durch seine stark abfallende Dachlinie und abgerundete Heckpartie. Der Viersitzer wird wie der X5 in den USA gefertigt, inzwischen gibt es auch eine Fabrikation im Baltikum. Die serienmäßige Komfortausstattung ist dem hohen Anschaffungspreis angemessen: Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Einparkhilfe hinten, Berganfahrassistent, Alufelgen und Lederausstattung sind Standard. Ebenfalls in Serie sind Start-Stopp-Automatik sowie Bremsenergie-Rückgewinnung installiert. Statt einer Rückbank sind hinten zwei Einzelsitze montiert, eine Dreier-Sitzbank kostet Aufpreis. Tester kritisieren, dass große Erwachsene im Fond relativ beengt sitzen. Der Kofferraum des BMW X6 fasst minimal 570 Liter, bei umgelegten Rücksitzen sind es bis zu 1.540 Liter. Das Auto ist nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern auch groß, sehr schwer (mindestens 2,1 Tonnen) und verbraucht entsprechend viel Kraftstoff. Seine Besonderheit liegt vor allem in seiner unübersehbaren Auffälligkeit. Bekannt geworden ist der BMW X6 auch als stärkstes Serien-Hybridauto: Der BMW X6 Active Hybrid hat neben einem V8-Benziner noch zwei Elektromotoren an Bord, diese Motorenkombination kommt zusammen auf eine Systemleistung von 485 PS.

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