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Austin-Morris

Allgemeine Informationen zur Marke Austin Morris

Im Jahre 1913 gründet der Fahrradproduzent William Richard Morris die Morris Motor Company, seine erste Automobilproduktion, in Cowley/Oxford. Dies ist zugleich die Geburtsstunde des Bull Nosed Morris, mit dem ihm der Durchbruch als Autohersteller gelingt. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges erlebt die Morris Motor Company jedoch einen herben Rückschlag, da die Produktionsstätte während des Krieges zur Munitionsfabrik umgewandelt werden muss.

Doch unmittelbar nach Kriegsende wendet man sich wieder der Herstellung von Automobilen zu, und es gelingt Morris durch den Kauf weiterer Produktionsstätten, die ursprüngliche Jahresproduktion seines Erstlingsmodells von 400 Einheiten innerhalb von sechs Jahren auf 56.000 Stück zu steigern. Mit Einführung der Fließbandfertigung erreicht er von nun an auch weniger betuchte Klientel, und Morris wird mit seinen zuverlässigen und zugleich preiswerten Fahrzeugen zum Marktführer in England. 1948 kommt der erfolgreichste Morris- PKW , der Minor , auf den Markt. Nur vier Jahre später verschmilzt der Konzern mit Austin, seinem bisher größten Rivalen, und wird zur British Motor Corporation (BMC), Europas größtem Automobilkonzern. Die BMC fusioniert wiederum mit der Leyland Motor Company, die 1967 auch Rover schluckt und wird zur British Leyland Motor Corporation: ein riesiges Konglomerat verschiedener Unternehmen wie Austin, Morris, MG , Wolseley, Leyland, Jaguar und weiterer Automobilhersteller entsteht. Der Name Morris wird noch bis Anfang der 80er Jahre für einzelne Modelle verwendet, das letzte Fahrzeug unter dem traditionsreichen Namen läuft schließlich 1984 vom Band. Das ursprüngliche Werk in Cowley/Oxford ist auch heute noch in Betrieb: Hier wird der aktuelle MINI gefertigt, allerdings unter der Konzernzugehörigkeit BMWs.

Die Geschichte von Austin beginnt acht Jahre vor Gründung der Morris Motor Company. Zu dieser Zeit ahnt wohl niemand, dass die Wege dieser beiden Automobilbauer eines Tages in einen einzigen, gemeinsamen Weg münden sollten: Herbert Austin, ein ehemaligen Manager der Wolseley Tool and Motor Car Company, gründet im Jahr 1905 die Austin Motor Company. Zu Weltruhm gelangt das Unternehmen durch den Bau eines für den Massenmarkt konzipierten, preiswerten und einfachen Autos , des Austin 7, aus dem 1959 erstmalig der legend äre Austin Mini hervorgeht. Entworfen wird der Mini von Sir Alec Issigonis für die British Motor Company, die aufgrund der Suezkrise von 1956 an der Weiterentwicklung kleiner und sparsamer Automobile festhält. Egal in welcher Variante, der Mini entpuppt sich in kürzester Zeit zum Verkaufsschlager: Ob Kombi, Stufenheck oder Pickup , als Vorläufer des modernen Kleinwagens ist er seiner Zeit weit voraus. Die wohl spektakulärste Variante erscheint bereits 1962 mit der von John Cooper entwickelten Sportversion, dem 55 PS starken Mini Cooper. Es folgt der 62 PS starke Cooper S, der vor allem im Motorsport für Furore sorgt, weil er dreimal die Rallye Monte Carlo gewinnt. Dieses Modell wird nur bis 1972 gebaut, erlebt jedoch 1991 unter Rover sein Comeback als erstes Mini- Cabrio . Zudem kommen im Laufe der Zeit zahlreiche Sondermodelle auf den Markt wie der Mini Monte Carlo, der Mini Special, die Innocenti -Varianten sowie die Mini-Modelle 20, 25, 30, 35 und 40. So fährt der Mini – technisch zwar immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, äußerlich jedoch nahezu unverändert – unter der Flagge zahlreicher Konzerne: zunächst BMC, Austin und Morris, später British Leyland, dann Rover. Doch erst BMW gelingt es, den Mini nicht nur als Modell, sondern auch als Marke zu etablieren. So ist der Mini nicht länger ein spartanischer Kleinwagen für die breite, weniger betuchte Masse, sondern vielmehr ein sportlich-dynamisches, stilvolles Gefährt für Individualisten.

Auch die Modelle der Austin-Healey -Familie, wie beispielsweise der 1952 vorgestellte Austin Healey 100, bleiben unvergessliche Sportwagen -Legenden. Bis zum letzten Modell, dem Austin Healey 3000, der 1967 vom Band rollt, werden insgesamt 73.000 Austin Healeys verkauft. Mit dem Austin Healey Sprite, welcher 1958 erstmals präsentiert wird, lassen Donald Healey und Sir Leonard Lord, Besitzer von Austin, ihre Vision eines kleineren und preisgünstigeren Roadsters Realität werden. Das mit einem 43 PS starken 4-Zylinder-Reihenmotor ausgestattete Modell MK I, das aufgrund seiner markant geformten Frontpartie auch Frog (Frosch) genannt wird, kann bis 1961 mehr als 39.000 Käufer überzeugen.

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