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Audi A7

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Audi A7

Wir leben in Zeiten, in denen sich fast jeder ein Auto leisten kann. Oder leisten muss, um zur Arbeit zu fahren. Dabei gerät der Genuss beim Fahren oft in den Hintergrund. Vom Stolz auf das eigene Auto ganz zu Schweigen. Wenn man in der morgendlichen Rushhour im Stau steht und um sich herum immer die gleichen Autos sieht, erschlägt die Formenlangeweile jede Begeisterung für die Fortbewegung auf vier Rädern im Nu. Doch die Autohersteller haben diese Misere erkannt und entfachen die Lust an der Autoskulptur von neuem. Eine Spezies der Gattung "Extravaganz" ist der Audi A7.

Irgendetwas will Audi mit dem A7 beweisen. Eine Spurensuche.
Audi ist auf dem Vormarsch. In Deutschland haben die Ingolstädter inzwischen Mercedes auf Platz drei im Premium-Segment verdrängt und marschieren munter weiter in riesigen Schritten auf den Platzhirsch BMW zu. 2020 möchte der Audi Vorstandsvorsitzende Prof. Rupert Stadler mehr Autos verkaufen als die Münchener oder Stuttgarter Hersteller. Den Anfang macht Audi mit einer Modellpalette, die nahezu jedem Kunden ein Auto bietet, von dem er träumen kann und ein Auto, das er schließlich kaufen kann. Denn an dieser Schnittstelle beginnt die Strahlkraft der Marke Audi auch auf kleine Modelle überzuspringen. "Ich fahre einen Audi" kann nämlich zunächst alles heißen. Der Zuhörer denkt dabei sofort an Flaggschiffe wie das Full-Size SUV Q7 oder den A8. Zu diesen Gedanken gesellen sich Erinnerungen an die Topmodelle jeder Baureihe, die allesamt auf die Kürzel "S" oder noch besser "RS" hören. Auch die Motorsporterfolge, die Audi-Fans unter dem Namen " Quattro " verinnerlicht haben, erzeugen ein treues Markenbewusstsein. Der Audi A7 beweist nun seit 2010, dass er all diese Markenwerte wie kaum ein zweites Auto im Portfolio der Ingolstädter transportiert. Er sieht gut aus und setzt auf ein vergleichsweise mutiges Design. Er fährt sich richtig gut und geht dabei je nach Motor wirtschaftlich mit dem Kraftstoff um. Und er verursacht dank der bewährten A6-Plattform, auf der er aufbaut, keine unnötigen Zusatzkosten für den Hersteller. Audi kann somit seinen Kunden gegen einen moderaten Aufpreis ein Auto anbieten, das im Vergleich zu A6 ein absolutes Novum darstellt. Er ist gemacht für Individualisten und Neueinsteiger. Denn kaum ein anderer Audi zieht so viele Fans anderer Marken an, wie der Oberklasse-Schönling aus Ingolstadt.


Stark in der Leistung
Dass moderne Autos nahezu perfekt fahren, setzen die Käufer solcher Hightech-Kunstwerke voraus. Man muss nicht darüber nachdenken, wie der Motor zu starten ist oder wie sich welche Funktionen ein- und ausschalten lassen. Man steigt einfach ein und genießt die Kunst, die Schaffenskraft und das Erlebnis eines solchen Automobils. Als Audi sich dazu entschließt, 2010 einen ähnlich positionierten Luxusliner auf die Räder zu stellen, wie es Mercedes-benz mit dem CLS schon Jahre zuvor getan hat, sind Kunden und die Autoverkäufer gleichermaßen begeistert. Denn genau so ein Auto haben die Niederlassungen und Autohäuser in ihren Showrooms vermisst. Der Audi R8 ist zwar ein Traumwagen, aber vielen Kunden zu abstrakt. Audi A8 und der Q7 werden oft als protzig und über die Maßen verschwenderisch empfunden. Gleichzeitig ist deren Design eher klassisch gehalten. Mit den mutigen Linien, die Audi dem A7 spendiert, können aber viele Kunden eine emotionale Bindung aufbauen. Das Auto ist sympathisch und dennoch angriffslustig. Es ist gediegen und doch latent martialisch. In ihm finden sich sportliche und entspannte Linien. Jeder Blickwinkel eröffnet neue Sichtweisen und erlaubt, diese automobile Skulptur immer wieder anderes zu entdecken. Kurzum: der A7 kann kontrovers diskutiert werden und wird am Ende doch akzeptiert. Denn als einer der wenigen modernen Audis geht er einen eigenen Weg. Er ist sozusagen der Rebell unter all den Musterschülern, die Audis restliche Modellpalette hergibt. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass sich einige Käufer dazu hinreißen lassen, lieber den A7 statt des eigentlich geplanten A6 zu nehmen. Oder noch besser für Audi: Lieber den A7 statt des geplanten BMW 5er zu kaufen. Es gibt Menschen, die sich eben lieber mit Charakterköpfen als mit Jasagern umgeben. Dass der A7 dennoch voll alltagstauglich ist, macht seine Form nur noch attraktiver. Warum Audi nicht alle Autos nach dessen Vorbild baut? Dann wäre er nichts besonderes mehr.

Innen bleibt es beim Alten
Ist man ein-, zwei-, dreimal voller Begeisterung für das Design um den A7 herumgelaufen, möchte man auch irgendwann mit der stattlichen Limousine fahren. Schafft er es, die verheißungsvollen Blicke in fahrerische Begeisterungsstürme zu verwandeln? Also wird die Tür mit den rahmenlosen Fensterscheiben geöffnet und der Fahrersitz erobert. Hier stellt sich das erste Mal eine Art Ernüchterung ein. Keine Frage - alles sitzt an seinem Platz und die sorgfältig ausgewählten Materialien sind erstklassig verarbeitet - aber der Wunsch nach Besonderheit wird im Innenraum nicht erfüllt. Da geht BMW beim 6er GranCoupé beispielsweise einen anderen Weg und entwirft auch im Innenraum ein Cockpit, das dem Äußeren gerecht wird. Das obwohl unterm Blech alles vom Fünfer kommt. Nichtsdestotrotz lässt sich auch der aus dem Audi A6 bekannte Innenraum dank zahlreicher Individualisierungsmöglichkeiten der Quattro GmbH schick einrichten. Edle Klavierlacke oder besonders die fein geschnittenen Eiche Beaufort Echtholzeinlagen lassen ein luxuriöses Ambiente entstehen. Insgesamt macht das schlanke Cockpit aus dem A6 auch im A7 eine gute Figur. Denn schlussendlich entscheidet auch die Ergonomie, ob sich die Insassen in einem Auto wohl fühlen. Dass dies der Fall ist, zeigt sich nach langen Fahrten, wenn man entspannt und fast ohne Ermüdungserscheinungen aus dem Auto steigt. Die Sitze sind nämlich erstklassig und bieten schon in der Normalversion ausreichenden Seitenhalt und eine sehr bemerkenswerte Rückenunterstützung. Das sind die optionalen Sportsitze oder die Komfort-Massagesitze fast überflüssig. Kontrastnähte und unten abgeflachte Lenkräder, Echtlederausstattungen mit Keder oder Alcantara Dachhimmel zeigen Luxus , wie man sich ihn wünscht. Leider ist der Soffbezug der Basisausstattung wenig empfehlenswert. Er wirkt dünn und ist elektrostatisch nicht von bester Güte, so dass man beim Aussteigen dann und wann einen nervigen Stromschlag bekommt. Aber wer den A7 in der Basisausstattung bestellt, sollte noch einmal in sich gehen, bevor er den Kaufvertrag unterschreibt. In der Bedienung ist alles an gewohnter Stelle. Licht und Blinker links, Wasser rechts. Die Menüs des Bordcomputers werden wie auch im kleinsten Audi A1 mit den Lenkradtasten durchgezappt und das MMI funktioniert nach kurzer Eingewöhnung schlüssig. BMW und Mercedes haben ein ähnliches Bedienprinzip mit dem zentralen Dreh-Drück-Teller aber unterschiedliche Philosophien, was Menüstruktur und Drehrichtungen angeht. Mit dem MMI ist man aber jederzeit Herr der Radio, Navigations- und Infotainmentlage.

Audi baut Autos aus Prinzip - aus dem Baukastenprinzip.
Das gilt auch für die Antriebe. Denn hier können die Ingolstädter auch bei so besonders aussehenden Autos wie dem A7 aus den Vollen schöpfen. Wenn die Triebwerke aus dem A6 schon für ausreichende Fahrleistungen sorgen, dann bringen sie auch den A7 souverän vorwärts. Besonders die V6 Motoren kombinieren Kraft, Laufkultur und wirtschaftliche Verbräuche zu veritablen Motorkonzepten. Anders als zum Beispiel BMW verbaut Audi im A7 je nach Motor andere Getriebe, um den unterschiedlich hohen Drehmomenten gerecht zu werden. Die ungedrosselte Version des 3.0 TDI mit 275 PS kommt beispielsweise seit dem Facelift mit einem Doppelkupplungsgetriebe zu den Kunden, während das hohe Drehmoment von 650 NM des 3.0 BiTurbodiesels den Einsatz einer Wandlerautomatik erfordert. Vor dem Facelift war die kleinste Ausbaustufe noch mit der Multitronic und Frontantrieb zu haben. Diese Automatikvariante erforderte eine recht lange Eingewöhnung, da es wegen der stufenlosen Übersetzung keine Schaltsprünge gab. Mit dem Facelift kommt auch hier eine 7-Gang S-tronic zum Zug. Die Normverbräuche der Dieselmotoren bewegen sich im Bereich von sensationellen 4.7 Litern in der Frontantriebsvariante bis hin zu immer noch vertretbaren 6.1 Litern im Topdiesel mit 320 PS. Wer noch mehr Leistung möchte, greift zu den Benzinern. Hier stemmt der turbogeladene V6 Motor 333 PS auf die Kurbelwelle und erreicht somit spielend und unter einem tollen Sound ein abgeregeltes Tempo von 250 Stundenkilometern. Im S7 und RS7 kommt jeweils ein V8-Triebwerk unter die Haube. Im S7 stehen dem sportlich geneigten Fahrer dank Direkteinspritzung und BiTurboaufladung 450 PS zur Verfügung, die aus der Oberklasse Limousine eine echte Sportkanone machen. Getoppt wird der S7 nur noch vom extrovertierten RS 7, dessen Motor eine Leistung von unbeschreiblichen 570 PS zur Verfügung stellt. Diese Leistung liest sich nüchterner, als sie ist. Denn man muss die schiere Gewalt von 700 NM Drehmoment erst einmal erfahren haben. Drücken sich die Sitze an den Hinterkopf und schreit es metallisch aus dem Motorraum, wenn man auf der Autobahn der abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 250 Sachen vehement entgegenstürmt, muss man unweigerlich anfangen zu Grinsen. So eine Längsdynamik kann nur noch von waschechten Supersportlern getoppt werden. Dass der S7 und RS7 über eine kraftstoffsparende Zylinderabschaltung verfügen, ist dabei eher Nebensache.

965 ANGEBOTE FÜR Audi A7 GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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