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Audi 80

Audi 80
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Audi 80

Der Audi 80 - Vorgängermodell der Baureihe Audi F103
Zu Angangszeiten stand die Modellbezeichnung des Audi 80 für die gesamte Baureihe F103, die sich nach ihrer jeweiligen Leistung in die Einzelbezeichnungen Audi 60, Audi 75, Audi 80 und Audi S 90 aufteilte. Bis zum Produktionsende war der Audi 80 als Vorgänger des Audi A4 das beherrschende Fahrzeug in der Mittelklasse des deutschen Herstellers. Auch der A4 zeigt sich sehr erfolgreich und gilt als das am meisten produzierte Auto in der Firmengeschichte von Audi. 2007 rangierte er in der deutschen Zulassungsstatistik auf Platz vier hinter dem VW Golf , dem VW Passat und dem 3er BMW . Den ersten offiziellen Auftritt hatte der Audi 80 auf dem Autosalon in Genf 1973. Zunächst nur als zwei- und viertürige Limousine erhältlich, gibt es den Audi 80 nun auch als Schrägheck.

Neue Technologie auch für die Modelle von Volkswagen
Der Volkswagenkonzern hat zunächst nur Heckmotorfahrzeuge in der Tradition des Käfers angeboten. Dadurch geriet das Unternehmen in den 70er Jahren in Schwierigkeiten. Mithilfe der neuen Audi Technik und modernen wassergekühlten Motoren wurde diese Krise jedoch rasch überwunden. Modelle wie der Passat und der Scirocco fahren nun mit den neuen Audi-Motoren, wie sie auch im Audi 80 seit 1972 zum Einsatz kommen. Bei dem neu konstruierten Motor Typ EA827 handelt es sich um einen Antrieb mit oben liegender Nockenwelle und Tassenstößeln. Außerdem verfügt er über eine Zwischenwelle zum Antrieb der Zahnrad-Ölpumpe und des Zündverteilers. Neben dem Motor ist beim Passat auch ein Großteil der Karosserie des Audi 80 übernommen worden. Insgesamt ist der Mittelklassewagen von Audi nur etwa 900 Kilogramm schwer. Der 100 PS Motor ist für die damaligen Verhältnisse ausgesprochen sparsam im Verbrauch. Deshalb ist der Audi 80 besonders während der ersten Ölkrise 1973 der größte Verkaufserfolg im Unternehmen.

Die ersten Facelifts beim Audi 80
Schon 1974 bekommt der Audi 80 einen neuen Kühlergrill aus Kunststoff. Außerdem sind die Stoßfänger nicht mehr um die Kotflügel herumgezogen, sondern erhalten an den Ecken Kappen aus schwarzem Kunststoff. Wesentlich umfassendere Überarbeitungen zeigt der Zeitraum 1976 bis 1978. Das äußere Design wurde an den Audi 100 angepasst. Es standen drei Ausstattungsvarianten mit den Bezeichnungen S, LS und GLS zur Verfügung. Die vorhandenen Antriebe können mit allen Modellen kombiniert werden. 1978 kam das Sondermodell "Millionär" auf den Markt. Dieses Auto gibt es ausschließlich in Silbermetallic. Zusätzlich entstand - in limitierter Auflage - der Audi Super 80 mit GTE-Ausstattung und mit 55, 75 oder 85 PS. Die Autos sind in Metalliclackierung in Rot, Blau und Silber erhältlich. Jede Serie ist auf 750 Fahrzeuge begrenzt.

Die zweite Generation des Audi 80
1978 präsentierte der deutsche Hersteller aus Ingolstadt die zweite Baureihe des Audi 80. Neben der viertürigen Stufenhecklimousine stehen seit 1980 auch ein Audi 80 Coupé und der Audi 80 quattro mit Allradantrieb im Autohaus. Die äußeren Abmessungen haben sich deutlich vergrößert, die Mechanik wurde vom Vorgängermodell übernommen. Ab August 1980 gibt es den Audi 80 mit einem 1,6-Liter-Diesel. Etwa zwölf Monate später gab es für den Audi 80 CD einen Fünfzylindermotor. Die neue Baureihe wird auch in einer Energiesparausführung mit der Bezeichnung Formel E angeboten. Diese Fahrzeuge verfügen über ein 4-plus-E-Getriebe, also über einen lang übersetzten fünften Gang zur Absenkung der Drehzahl. Außerdem ist eine Start-Stopp-Anlage eingebaut. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch sinkt durch diese Maßnahmen um etwa einen Liter Benzin oder Diesel. 1984 fand eine Modellpflege statt, die im Wesentlichen folgende Änderungen enthält:

• breitere Stoßstangen und Seitenleisten
• wuchtigeres Design für die Front- und Heckpartie
• neuer Kühlergrill und abgeschrägte Scheinwerfer
• vergrößerte Rückleuchten
• Veränderung der Ladekante, die nun bis auf die Höhe der Stoßstangen heruntergezogen ist

Im Innenraum des Audi 80 wird das Cockpit modernisiert und es stehen beim Kauf neue Stoffe und neue Farbmuster zur Verfügung.

Die Entwicklung beim Audi 80 geht weiter
Die dritte Baureihe mit vollverzinkter Karosserie wurde im Sommer 1986 vorgestellt. Zunächst steht nur die viertürige Version zur Verfügung. Seit 1988 gibt es ein Sport Coupé und im Sommer 1990 wurde der Audi 80 in der Version S2 Coupé mit einem 220-PS-Fünfzylinder-Turbomoter zum echten Sportwagen . 1991 folgte das Audi 80 Cabriolet . Ende 1991 stellte das Unternehmen die Produktion der dritten Baureihe ein und präsentierte gleichzeitig die nächste Generation des Audi 80.

Der Audi 80 in den Jahren 1992-1995
In diesem Produktionszeitraum entstand die letzte Baureihe des Audi 80. Erstmals ist der PKW nun auch mit einem Sechszylindermotor lieferbar. Neu gestaltet wird die Motorhaube und es gibt nun in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger. Zunächst verkleinert sich der Kofferraum, weil die hintere Torsionskurbelachse viel Platz benötigt. Kurze Zeit später setzte Audi eine Verbundlenkerachse ein und schaffte so mehr Raum für die Zuladung. Dadurch verlängert sich der Radstand und der neue Audi 80 ist um etwa acht Zentimeter länger geworden. Das Volumen des nun glattflächigen und tiefen Kofferraums erweitert man durch das Umlegen der Rücklehnen. So ist es möglich, bereits nach kurzer Zeit auch die Variante Audi 80 Avant als Kombi zu produzieren, den es auch in der Version RS4 mit stärkerem Antrieb gibt. Wesentliche Unterschiede zum Vorgängermodell sind unter anderem:

• seit 1994 serienmäßig Fahrerairbag, seit 1995 auch Beifahrer-Airbag
• seit 1993 ABS
• Coupé, Cabrio und RS2 erhalten eine neue Front mit anderen Scheinwerfern
• Serienmäßig 15-Zoll-Räder mit Reifen in der Größe 195/65/15
• neue Klimaanlage
• verbesserte Dämmung
• geänderte Motorenpalette

Modellvarianten des Audi 80 und ihre Besonderheiten
In der letzten Produktionsreihe kam das Sondermodell Audi 80 Europa auf den Markt. Die Grundausstattung ist umfangreicher als beim Serienmodell. Sie beinhaltet unter anderem:

• elektrisch verstellbare Außenspiegel
• Leichtmetallräder
• elektrisches Schiebedach (optional Klima manuell)
• Fond-Kopfstützen
• fünf verschiedene Sonderlackierungen

Gleichzeitig präsentierte Audi den Wagen als limitiertes Sondermodell "Competition". Die Auflage ist auf 2.500 Stück begrenzt. Front- und Heckschürzen einschließlich Heckspoiler stammen aus dem S2, der permanente Allradantrieb aus dem Audi quattro. Der Motor verfügt über eine elektronische Einspritzanlage und leistet 140 PS. Auf dem Schlüsselanhänger ist die Seriennummer des Fahrzeugs eingraviert. Die Produktion des Audi 80 endete offiziell im August 1994. Das Cabrio ist allerdings noch bis Ende 2000 produziert worden.

Der Audi 80 im Test
Die Tester der Zeitschrift Autobild haben sich für ihre Tests das Audi 80 Cabriolet aus dem Jahr 1991 ausgesucht, ausgestattet mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Motor. Wie der Fahrbericht aus 2014 zeigt, lässt sich dieses offene Auto auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen komfortabel fahren, denn in den Innenraum verirrt sich dank der stark geneigten Frontscheibe kaum ein Luftzug. Das Auto ist vollverzinkt, sodass auch bei einem Gebrauchtwagen nicht mit größeren Rostschäden zu rechnen ist. Mit diesem Fahrzeug gelingt es Audi in jedem Fall, dem höher klassigen Mercedes W124 ein wettbewerbsfähiges Mittelklasse-Cabrio entgegenzusetzen. Der Frontantrieb sorgt für ein leichtes Handling und die Servolenkung spricht präzise an und lenkt zielgenau. Das Verdeck stammt von Porsche und überzeugt durch Qualität und Dichtigkeit.

Fazit:
Als Neuwagen ist der Audi 80 lange vom Markt. Wer ihn gebraucht gekauft hat, findet Original-Ersatzteile in reichhaltiger Auswahl. Auch der TÜV macht keine Probleme bei älteren Ausgaben des Audi 80. Die Marke Audi spricht für Qualität und Durchhaltevermögen. Die Ausstattung für die Sicherheit entspricht den Vorgaben der jeweiligen Bauzeiträume. Angebote sind deshalb zu einem guten Preis aus fast allen Baujahren verfügbar. Damit reiht sich der Audi 80 ein in die Erfolgsmodelle von Marken wie zum Beispiel Seat , Skoda oder Opel , deren frühere Fahrzeugvarianten sich ebenfalls einer guten Nachfrage erfreuen. Jede gut sortierte Werkstatt mit Audi-Erfahrung hält Artikel und Autoteile sowohl für Benziner als auch für Diesel (TDI) bereit oder kann sie kurzfristig bestellen. Bei der Suche nach einem Auto, das zuverlässig läuft, gut aussieht und sparsam im Umgang mit Benzin ist, ist der Audi 80 auch 2015 immer noch eine gute Wahl.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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