Gebrauchtwagen-Test Alfa-Romeo MiTo: Testbericht

Alfa-Romeo MiTo

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht Alfa Romeo MiTo ZAR 955 (ab 2009)

Der Alfa Romeo MiTo ist ein dreitüriger Kleinwagen, der von der Fiat-Marke seit 2009 hergestellt wird. Er soll Kunden ansprechen, die sportliches Autofahren schätzen. Dem will der Alfa Romeo MiTo mit dynamischen Formen und starken Motoren gerecht werden. Der Alfa Romeo MiTo ist keine komplette Neukonstruktion. Fiat stellt für den kleinsten Alfa Romeo die technische Basis zur Verfügung, auf der auch der Fiat Grande Punto montiert ist. Der Name ist in einem öffentlichen Wettbewerb gefunden worden und bedeutet einerseits „Mythos“ auf italienisch, andererseits steht er für die beiden traditionellen Autokennzeichen von Mailand (Milano „MI“) und Turin (Torino „TO“) – beides Städte, die mit der Marke Alfa Romeo eng verbunden sind: Mailand ist Sitz des Herstellers, der MiTo wird in Turin gefertigt. Konkurrenten sind zum Beispiel Citroën DS3, Mini One oder Lancia Ypsilon. Der Alfa Romeo MiTo ist ein Viersitzer. Durch eine hohe Fensterlinie, keilförmiges Design und kleine Fensterflächen ähnelt er mehr einem Coupé als einem Kleinwagen. Mit einer Länge von 4,06 Meter fällt der MiTo im Vergleich zur Konkurrenz lang aus. Der meistverkaufte Kleinwagen VW Polo ist knapp zehn Zentimeter kürzer. Serienmäßig ist eine dreistufige Fahrdynamikregelung „DNA“ an Bord, die je nach Straßenzustand unterschiedliche Temperamente aktiviert: von komfortabel bis sportlich. Das Fahrwerk wird von Testern übereinstimmend als sehr straff geschildert, was den Komfort mindert. Dafür verhilft es zu einer guten Kurvenlage. Die Lenkung wurde als zu direkt bemängelt, sie muss häufig korrigiert werden. Der Kofferraum ist mit 270 Liter Volumen sehr klein, bei umgelegter Rückbank wächst der Stauraum auf 950 Liter. Die Ladekante des Kofferraums liegt 82 Zentimeter hoch, was das Beladen erschwert. Auf den hinteren Plätzen stoßen große Erwachsene an die Decke, auch die Beinfreiheit ist im Fond knapp bemessen. Zudem fehlen hinteren Passagieren Haltegriffe für das einfache Ein- und Aussteigen. Eine Klimaanlage ist ebenso wie elektrische Fensterheber Serienausstattung.

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