Innenraum Mercedes S-Klasse

Innenraum Mercedes S-Klasse

Entspannung pur

BMW 7er und Audi A8 haben einen neuen König, zu dem sie ab Sommer aufschauen können. Der Innenraum der S-Klasse bietet einen Komfort, wie es bisher keinen gab.

26. März 2013

Das Äußere der Mercedes S-Klasse präsentiert sich weitgehend unspektakulär. In der Klasse der Luxuslimousinen darf man nicht zu viel riskieren; sonst strafen einen die Kunden ab. Im Innenraum sieht das ganz anders aus.

Dabei ist es nicht so, als würden die aktuelle Mercedes S-Klasse oder die Hauptkonkurrenten Audi A8 und BMW 7er bisher nicht allen erdenklichen Luxus bieten. Wer die Tür der neuen S-Klasse öffnet, der lässt sich auf kuschelweichen Ledersitzen nieder, auf denen jeder Kilometer zu einem wahren Vergnügen wird.

Sitzheizung oder eine Sitzlüftung allein - damit lässt sich heute kein Eindruck mehr schinden.

 

 
 

Duftangebot im Innenraum

Im Fond lassen sich auf Wunsch echte Liegesitze ausfahren, wie man sie aus der interkontinentalen Business Class kennt. Dazu gibt es beheizte Mittel- und Türarmlehnen, Hot-Stone-Massage-Sitze, mächtige Farbdisplays und Innenraumparfüm.

"Wir stehen für keinen Wert stärker als für den Komfort", unterstreicht Dr. Götz Renner, bei Daimler zuständig für den Bereich Customer Research, "Geruch, Licht, Klima und die Geräuschkulisse - das sind alles sehr wichtige Punkte, die uns im Innenraum beeinflussen."

"Man kann zwischen vier Düften wählen", erläutert Trendforscherin Sabine Engelhart, "aber wer will, kann natürlich auch seine eigenen Düfte einfüllen." Die im Handschuhfach verbaute Patrone hält für 700 bis 900 Stunden. "Alle fünf Minuten wird die Luft, die verströmt wird, parfümiert", so Sabine Engelhart weiter.

Das Duftspektrum reicht vom frischen Freeside Mood mit Zitruselementen bis hin zum leicht süßlichen Nightlife Mood, der mit Hölzern und Leder spielt.

Luxus im Überfluss

Der Kunde hat die Wahl zwischen fünf verschiedenen Fondsitzanlagen. Der Executive-Sitz bietet eine Lehnenneigung von 43,5 Grad. Wer will, kann eine der sechs Massagefunktionen genießen. Die 14 Wärmekissen leisten ganze Arbeit.

Die beiden optional verfügbaren Fondbildschirme glänzen zwar mit einer schmucken Auflösung, lassen sich jedoch nicht per am iPad erlernter Touch-Funktion bedienen, ein betagtes Fernbedienmodul muss herhalten. Nicht wirklich innovativ und wenig stimmig in dem sonst nahezu perfekten Interieur der neuen S-Klasse.

In der breiten Fond-Mittelkonsole bietet der Viersitzer zudem zwei ausklappbare Tische, auf denen gearbeitet werden kann, Telefonhörer und Stauraum.

Mächtige Displays

Im Armaturenbrett gibt es zwei TFT-Displays mit Bildschirmdiagonalen von jeweils 12,3 Zoll bzw. 30,7 Zentimetern, die sanft hinterleuchtet sind.

Auf dem linken Großdisplay gibt es bekannte Rundinstrumente mit Fahrerinformationen aller Art. Rechts gibt es Informationen über Infotainment und Komfortfunktionen. Von jedem der vier Sitzplätze kann auf die Quellen des Entertainmentsystems zugriffen werden.

Dazu gesellen sich geschmeidiges Leder, edle Hölzer und ein betont zurückhaltendes organisches Design mit runden Lüftungsdüsen.

Einzig die kleine Analoguhr wirkt im LED-illuminierten Cockpit wie ein Fremdkörper.

Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff