Neuvorstellung Renault Twingo

Neuvorstellung Renault Twingo

Comeback

Renault zeigt auf dem Genfer Salon die dritte Generation des Twingo. Das Design kann sich sehen lassen.

17. Februar 2014

Optisch könnte die neue Twingo-Generation zum erhofften Volltreffer für Renault werden. Seit langen wieder einmal ein Kleinwagen, der optisch richtig Laune macht. Eine derart schmucke Front, ein so muskulöses Hinterteil und eine mutig taillierte Seitenlinie hätte man dem rund 3,50 Meter langen Renault Twingo wohl kaum zugetraut.

So lässig kann ein Mikromobil aussehen. Da wird sich selbst die nächste Smart-Generation schwer tun, die zusammen mit dem Twingo entwickelt wurde, ihre Premiere jedoch erst im Sommer feiert.

 

 
 

Dreizylinder im Heck

"Der neue Twingo ist nicht nur vom Ur-Twingo inspiriert, sondern auch vom Renault 5", ergänzt Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker, "er ist die moderne Interpretation eines City Cars mit dem Schwerpunkt auf modernen Linien und moderner Architektur."

Erstmals trägt der Twingo Motor und Antriebsachse im Heck, was in Sachen Platzangebot, Fahrdynamik und Wendigkeit nur Vorteile bringt. Ebenfalls erstmals ist der frische Franzose ein echter Fünftürer. Für den Antrieb sorgen kleine Dreizylinder-Benziner mit zunächst 70 und rund 90 PS, die wahlweise als Handschalter oder mit Doppelkupplungs-Getriebe zu bekommen sind. Eine Gordini-Sportversion mit rund 120 PS ist bereits beschlossene Sache.

Im Gegensatz zum Smart wird der fünftürige Renault Twingo ein Einzeltäter bleiben. Eine zweisitzige Version wird es nur mit dem rund 2,70 Meter langen Smart fortwo geben.

Start bei 11.000 Euro

Mit einem breiten Personalisierungsangebot können die Kunden ihren Einsteiger-Renault ähnlich wie bei Mini und Fiat 500 beliebig individualisieren.

Seine Messepremiere feiert der neue Renault Twingo auf dem Genfer Auto-Salon, bevor er im Herbst auf den Markt kommt. Die Preise dürften angesichts der günstigen Konkurrenz bei rund 11.000 Euro beginnen.

Produziert werden Smart forfour und Twingo im slowakischen Renault-Werk. Nur der Smart fortwo kommt auch weiterhin aus Hambach.

Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff | Bildmaterial: press-inform / Renault