Neuvorstellung McLaren 650S

Neuvorstellung McLaren 650S

Briten-Granate

McLaren lässt beim Genfer Automobil-Salon die Muskeln spielen und präsentiert den 650S.

25. Februar 2014

Alle guten Dinge sind drei. Das habe sich auch die McLaren-Strategen aus dem britischen Woking gedacht und ergänzen ihre Produktpalette mit dem 650S. Der Neuling hat die bekannten dihedralen Ttüren und LED-Lichtbänder im Heck.

Beim Spider verschwindet auf Knopfdruck das Dach, und der 650S verwandelt sich in ein dynamisches Cabrio. So kann der Fahrer auch hier das Beste aus zwei Welten genießen. Allerdings hat so viel Technologie auch ihren Preis: Der dürfte sich um die 250.000 Euro bewegen.

 

 
 

Bekanntes Familiengesicht

Die Front orientiert sich am vom Überflieger McLaren P1 bekannten Familiengesicht. Also blitzen beim McLaren 650S geschwungene LED-Scheinwerfer, die das McLaren-Logo zitieren und sich über weit geöffneten Lufteinlässen in die sportlich-dynamische Front schmiegen.

"Die neue Frontschürze erhöht den Anpressdruck und die Agilität beim Einlenken", sagt McLaren Automotive-Chef Mike Flewitt. Zu dem neuen System gehört auch eine weiterentwickelte Luftbremse, die auch zum Generieren von Grip eingesetzt wird und nicht nur als Bremsunterstützung.

Aerodynamik verbessert

Ziel der Entwickler war es, die Aerodynamik und die Agilität in allen Punkten zu verbessern. Deswegen steht das "S" im Namen auch für Sport.

Die Ingenieure legten auch an den variablen Dämpfer Hand an und optimierten diese. Dem Fahrer stehen drei Fahrmodi - Normal, Sport und Track - zur Auswahl, wobei "Track" für die Rennstrecke gedacht ist und die McLaren-Granate ungezügelt von der Leine lässt.

Mehr Anpressdruck

Im McLaren-Dreigestirn, zu dem auch noch der inzwischen ausverkaufte P1 und der MP4-12C gehören, positioniert sich der Neuling in der Mitte.

Angesichts der Leistungsdaten wird die Mitte bei McLaren golden: Der in Eigenregie entwickelte V8-Twinturbomotor katapultiert die Briten- Flunder mit 650 PS nach vorne. Dass mit diesem Kraftwerk die 300-km/h- Marke fallen wird, ist klar.

Im jüngsten Mitglied der McLaren-Familie vereinen sich die besten Elemente der beiden älteren Brüder: Die aktive Aerodynamik mit einer neu entworfenen Frontschürze wurde weiter verfeinert, so dass der 650S bei 240 km/h um 24 Prozent mehr auf den Boden gepresst wird als der MP4-12C.

Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll | Bildmaterial: Hersteller