Neuvorstellung Skoda Octavia RS

Skoda Octavia RS

Rasender Lademeister

Skoda paart den geräumigen Octavia mit dem Golf-GTI-Triebwerk. Und wer lieber einen Diesel will, kommt auch auf seine Kosten.

6. Juni 2013

Skoda zieht seinem Octavia den Trainingsanzug an. Seine Weltpremiere feiert der Sportkombi standesgemäßer denn je auf dem Festival of Speed in Goodwood Mitte Juli.

Serienmäßig rollt der Skoda Octavia RS schmalbrüstig auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 225/45. Besser passen die optionalen 18- und 19-Radsätze.

Das Heck wird im unteren Bereich dominiert von Heckspoiler, einem schwarzen Diffusorelement und darüber liegendem Reflektorstrahler. Innen gibt es neu entwickelte Sportsitze, Dreispeichen-Sportlenkrad, sowie Einstiegsleisten und Pedalerie aus Edelstahl.

 

 
 

Diesel oder Benziner

Wie schon beim Vorgänger hat der Skoda-geneigte Kunde die Qual der Wahl, ob er kraftvoll-dynamisch oder engagiert-sportlich über die Autobahn jagen will. Der Skoda Octavia RS wird entweder von dem 162 kW / 220 PS starken Vierzylinder-Turbo des VW Golf GTI oder dem 135 kW / 184 PS starken Commonrail-Diesel des VW Golf GTD angetrieben.

Der hungrige Benziner schafft den Imagespurt 0 auf Tempo 100 in 6,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 248 km/h. Etwas zahmer lässt es der zwei Liter große Selbstzünder angehen, der den Octavia RS TDI 232 km/h schnell macht und bis Tempo 100 8,1 Sekunden benötigt.

Beide Modelle lassen sich entweder manuell schalten oder greifen auf das bekannte Doppelkupplungs-Getriebe mit sechs Schaltstufen zurück. "Ein perfektes Auto für Alltag und Freizeit, das maximale Leistung, neueste Technik und hohen Nutzwert vereint", so Vahland.

Kraftvolles Gesicht

Die Frontansicht ist geprägt durch das Zusammenspiel aus charakteristischem Frontgrill mit RS-Plakette, markanten Lufteintrittsöffnungen mit Wabenstruktur, Frontschürze und serienmäßigen Xenon Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht.

Neu entwickelt für die sportlichen Zwillinge wurde das Sportfahrwerk. Dazu wurde die Karosserie im Vergleich zum Standard-Octavia um 12 bzw. 13 mm beim Octavia RS Combi abgesenkt. Als Hinterachse kommt eine Mehrlenkerachse zum Einsatz, während vorne McPherson-Federbeine mit unten liegenden Dreiecksquerlenkern verbaut sind.

Weil ein Allradantrieb nach wie vor außen vor bleiben muss, wollen die Skoda-Entwickler störende Antriebseinflüsse an der Vorderachse mit einer elektronischen XDS-Differenzialsperre im Zaum halten. Für besseres Handling und höhere Agilität soll eine elektromechanische Progressivlenkung sorgen.

Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff | Bildmaterial: press-inform