Neuvorstellung Fiat 500L Living

Neuvorstellung Fiat 500L Living

Sieben auf einen Streich

Mit dem 500L Living präsentiert Fiat die siebensitzige Variante der kleinen italienischen Knutschkugel.

24. Juni 2013

282 Modellversionen verteilt auf knapp 7,7 Quadratmetern - der Fiat 500L Living weiß zu überraschen. Dass in den 4,35 Meter langen, 1,78 Meter breiten und 1,67 Meter hohen Italiener auf Wunsch sieben Personen passen, rückt bei den zur Verfügung stehenden 19 Karosseriefarben, 15 Raddesigns, zwei Ausstattungsvarianten und sechs Innenvarianten fast schon in den Hintergrund.

Neben Ledersitzen und einem Navigationssystem kann eine Rückfahrkamera geordert werden.

 

 
 

Vier Motoren

Der ab September in Deutschland fahrende Fiat 500L Living wird zum Marktstart mit vier Motoren angeboten. Als Benzinmotoren kommen das 1,4 Liter große Vierzylinderaggregat mit 70 kW / 95 PS und der Zweizylinder-Turbo mit 0,9 Litern Hubraum und 77 kW / 105 PS zum Einsatz.

Der 1.4 16V ist 180 km/h schnell und benötigt 12,3 Sekunden bis Tempo 100. Das maximale Drehmoment beträgt 145 Newtonmeter.

Der knapp einen Liter große Bruder beschleunigt in 12,8 Sekunden auf 100 km/h und schafft Tempo 178.

Der Spritverbrauch liegt beim 1.4 16V bei knapp sechs Litern, der Zweizylinder benötigt rund fünf.

120 PS sollen folgen

Einen ähnlichen Verbrauch zeigt der 1,6 Liter große Vierzylinder-Turbodieselmotor mit 77 kW / 105 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmeter. Damit ist er mit 182 km/h und einer Sprintzeit von 11,3 Sekunden der schnellste im Quartett.

Ihm steht ein 62 kW / 85 PS starker und 1,3 Liter großer Turbodiesel mit ebenfalls vier Zylindern zur Seite. Sein Verbrauch: 4,2 Liter auf 100 Kilometer. Zudem kann diese Motorisierung mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic kombiniert werden.

Ende des Jahres folgen die beiden zu erwartenden Benzin- und Dieselaggregate mit je 88 kW / 120 PS und bilden dann die Top-Motorisierung.

Rund 18.000 Euro

Preise nennt der Fiat-Konzern für den im serbischen Kragujevac gefertigten Familienwagen noch nicht. Doch dürfte sich der kleine Siebensitzer an Wettbewerbern wie dem Peugeot Partner Tepee, dem Opel Meriva oder dem Ford C-Max orientieren und somit rund 18.000 Euro kosten.

Neben seinem guten Aussehen soll besonders seine hohe Funktionalität die Kunden in die Autohäuser locken.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer