Modellpflege Opel Insignia

Modellpflege Opel Insignia

Viel bringt viel

Opel zeigt auf der IAA in Frankfurt Mitte September den gründlich überarbeiteten Insignia. Das neue Mittelklassemodell kann sich sehen lassen, während die Kunden auf die Neuauflagen von VW Passat und Ford Mondeo noch ein Jahr warten müssen.

12. Juni 2013

Während andere Hersteller bei ihren Modellpflegen und Facelifts mehr denn je kleine, kostengünstige Lösung bevorzugen, sieht es bei Opel anders aus. Optisch und technisch, innen und außen wurde bei der Modellpflege einiges geändert.

Das neue Outfit des Insignia kann sich sehen lassen. Es gibt neue Triebwerke, einen deutlich verbesserten Innenraum und leichte Retuschen am Exterieur.

 

 
 

Ein neuer Ruck

Der Opel Insignia brachte die Rüsselsheimer zumindest produktseitig vor Jahren wieder auf die Erfolgsspur zurück. Jetzt soll die Modellpflege des Aushängeschildes erneut einen Ruck durch die Marke gehen lassen, die zuletzt mehr durch schlechte Zahlen und die vollzogene Werksschließung in Bochum von sich reden machte.

„Der Insignia hat bis heute mehr als 500.000 Opel-Fahrer überzeugt. Der neue Insignia wird noch mehr begeistern – mit einem hochwertigen und aufgeräumten Cockpit, intuitiv bedienbaren Infotainment-Systemen, vorbildlichen Triebwerken und noch expressiverem Design als bisher“, beschreibt Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann das neue Mittelklassemodell.

Neue Außenhaut

Der Opel Insignia des Modelljahres 2014 ist auf den ersten Blick als neues Modell zu erkennen. Die Front wurde mit vergrößertem Kühlergrill, neuer Frontschürze und entsprechenden Leuchteinheiten signifikant geändert.

Noch mehr hat sich am Heck getan, wo ähnlich wie beim Cabriolet Cascada eine breite Chromspange zusammen mit LED-Lichtern für eine edle Rückansicht sorgen soll.

Verbesserungen beim Interieur

Wertiger und aufgeräumter als bisher zeigt sich der Innenraum. Die neue Infotainment-Generation kann über einen acht Zoll großen Farb-Touchscreen bedient werden. Vom Startbild aus kann der Fahrer per Fingertipp, Lenkradtasten, Sprachsteuerung oder via illuminiertem Touchpad zu allen Funktionen und Untermenüs wie Radiosender, Musiktitel, Smartphone-Verbindung oder Navigationskarte gelangen.

Zudem lässt sich das Infotainment-System individualisieren – bis zu 60 Favoriten können nach persönlichem Geschmack gespeichert werden.

Zur optimalen Verbindung des Fahrers zum Fahrzeug trägt darüber hinaus das neu gestaltete Kombiinstrument mit bis zu acht Zoll großem, hochauflösendem Farbdisplay bei. Neben den klassischen Anzeigen wie Geschwindigkeit, Drehzahl und Tankinhalt finden sich so im direkten Blickfeld des Fahrers zusätzlich auch vom Fahrer selbst ausgewählte Informationen zu Navigation, Smartphone-Nutzung und Audioangebot.

Neue Motoren

Aufgefüllt wurde auch das Motorenangebot, das nach der Überarbeitung zum Modellwechsel von 120 bis 325 PS reicht.

Neu ist das zwei Liter große Diesel-Doppel des Opel Insignia 2.0 CDTI, das 88 kW / 120 PS und 320 Nm bzw. 103 kW / 140 PS und 370 Nm leistet und einen Normverbrauch von 3,7 Litern bietet. Topdiesel bleibt der Doppelturbo mit 195 PS und 400 Nm.

Neuzugänge bei den Benzinern sind die beiden Turbo-Direkteinspritzer 2.0 SIDI Turbo mit 184 kW/250 PS und 400 Newtonmetern sowie der 1.6 SIDI Turbo mit 125 kW/170 PS und 260 Newtonmetern. Wahlweise gibt es beide Modelle mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Sechsstufen-Automatik.

Der Zweiliter-SIDI-Turbo ist ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich.

Marktstart ist nach der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt im September. Der Startpreis für das Basismodell Opel Insignia 1.4 Turbo mit 140 PS liegt bei 24.325 Euro.

Text: Stefan Grundhoff; press-inform