Erlebnis für Formel-1-Fans

Formel 1 mit Fahrgast

Achterbahn in gesteigerter Version: Vorn beim Rennfahrer sitzen Sie wirklich in der 1. Reihe. Ein einmaliges Erlebnis für Formel-1-Fans.

Komm’, steig’ ein – zur wilden Kurven-Jagd! Ein Profi fährt, und Sie sind hautnah dabei.

Klangvolle Pisten-Namen

Streng genommen ist Autorennen von der Tribüne aus gesehen wie ein Zoobesuch per Flugzeug – hautnah dabei sein, das ist etwas anderes: Nehmen Sie ruhig Platz, und zwar direkt auf dem Beifahrersitz! Die berühmten Formel-1-Strecken Nürburgring und Hockenheimring bieten diverse Möglichkeiten, einmal mitzufahren – wenn nicht gerade ein echtes Rennen stattfindet. In Ostdeutschland ist der moderne Eurospeedway Lausitz hinter Berlin dazu gekommen, auf dem dieses Jahr unter anderem die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) gastieren.

Für mutige Mitfahrer

Volle Leistung verspricht das Renntaxi – der Name ist Programm: Dem Mitfahrer, der das Paket bucht, werden leistungsfähige Partner zur Verfügung gestellt: Zum Beispiel ein Porsche RSR, ein Mercedes SLK 350 oder der Radical SR3, die in der Hand eines Rennprofis ihr volles Potenzial entfalten. Nichts für schwache Nerven! Drei Runden Grand-Prix-Kurs auf dem Hockenheimring inklusive Helm und Sturmhaube kosten 229 Euro.

Kraft-Käfer auf dem Lausitzring

Wer lieber etwas gemütlicher unterwegs ist, kann einen Funcup-Tourenwagen auf dem brandenburgischen Lausitzring ausprobieren. Diese kuriosen Vehikel sehen aus wie VW Käfer, haben jedoch nur äußerlich Ähnlichkeiten mit dem Wolfsburger Bestseller. Sie wurden Ende der 90er-Jahre entwickelt, um die Lücke zwischen Gokart- und Formel-Fahren zu füllen. Das Gewicht von 5,8 Kilogramm pro PS liegt etwa doppelt so hoch wie bei den Formel-Schulungsautos, doch sind die Fahrdaten immer noch beeindruckend: Aus dem Stand schaffen es die Wagen in sieben Sekunden auf Tempo 100. Ihr 1,8 Liter großer VW-Motor bringt 130 PS, die Höchstgeschwindigkeit der nur 760 Kilogramm leichten Kraft-Käfer liegt bei 205 km/h.

Schnell? Aber sicher!

Dabei geht auch hier alles mit sicheren Dingen zu: Gebaut sind die Funcupper nach den Richtlinien der Welt-Motorsportvereinigung FIA (Fédération Internationale de l’Automobile). Die Popularität der Tourenwagen-ähnlichen Wettbewerbe spricht für sich: Mittlerweile werden in fünf Ländern Rennen ausgetragen. Einen Vorgeschmack gewährt die 13 Kilometer lange Fahrt auf dem Beifahrersitz für 199 Euro.

Formel 1 mit Freiluft-Feeling

Auch als Sozius kann man beim Rennen dabei sein: Einzigartig in Deutschland ist ein spezieller Doppelsitz-Rennwagen, der in 3 Sekunden von null auf hundert beschleunigt. Die 13-Kilometer-Raserei inklusive Chauffeur kostet ebenfalls 199 Euro. Der Wagen wurde 2004 extra zu diesem Zweck gebaut; Grundlage war ein Rennwagen der Formel Renault. Das Fahrzeug erhielt einen Stahlrohrrahmen mit zweitem Sitz hinter dem Fahrersitz, ohne das Leistungsvermögen einzuschränken: Der Doppeldecker bringt nach wie vor gut 200 PS und dreht bis auf 220 km/h hoch. Wortwörtlich beeindruckend auch die Querbeschleunigungskräfte von 2G - die doppelte Erdanziehungskraft.

Quer durch die Kurve

Echte Querdenker buchen dagegen das Drifttaxi: Statt auf der Ideallinie werden alle Kurven mit quergestelltem Fahrzeug bewältigt. Wenn sich die Hinterachse scheinbar selbstständig macht, wenn man Gummi riecht und die Reifen pfeifen, erleben Beifahrer eine wahre Adrenalindusche. Am Steuer behält der mehrfache Gewinner der Internationalen Drift Meisterschaft Werner Gusenbauer garantiert die Kontrolle. Fünf Runden durchs Motodrom im Mercedes CL 55 MKP mit 620 PS kosten 229 Euro.

 
 
 

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