24-Stunden-Rennen Nürburgring

24 h Rennen Nürburgring

15 Stunden bis zum Glück

Starker Dauerregen machte Rennfahrern und Besuchern des legendären 24-h-Rennens am Nürburgring einen Strich durch die Rechnung. Spannend war es trotzdem.

24. Mai 2013

Regen? Kennt man. Dauerregen? Auch. Kälte? Sowieso. Nebel? Klar. Doch diesmal kam es beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring besonders dicke. Strömender Regen und Nebel verhinderte eine ordnungsgemäße Durchführung des Rennens und sorgte für eine neunstündige Unterbrechung während der Nacht. Das hatte auch der Nürburgring noch nicht gesehen.

Am Ende setzte sich erstmals ein Mercedes durch. Porsche-Werksfahrer Marc Lieb: "Eine absolut richtige Entscheidung der Rennleitung, denn die Grip- und Sichtverhältnisse waren zu diesem Zeitpunkt mehr als grenzwertig." Vor dem Start zum Eifelrennen hatte es neben dem Dauerthema Regen nur ein weiteres gegeben: den Verkauf des insolventen Nürburgrings.

 

 
 

Audi und Porsche patzten

Enttäuschend verlief das Rennen für die mit großen Erwartungen gestarteten Porsche 911, deren Topmodelle vom Manthey-Team eingesetzt werden. So langte es für den bestplatzierte Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing mit den Fahrern Timo Bernhard, Romain Dumas, Marc Lieb und Lucas Luhr nur zu Gesamtplatz sieben. Auf Platz elf kam der 911 GT3 R von Manthey Racing mit den Fahrern Jörg Bergmeister, Marco Holzer, Richard Lietz und Nick Tandy.

Auch nichts wurde es mit einem Sieg für die hoch gehandelten Audi R8 LMS Ultra, die mit Frank Stippler die Pole Position innehatten, und die mit großen Erwartungen gestarteten Aston Martin V12 Vantage GT3, die das Feld lange Zeit anführten.

BMW sprang noch aufs Podium

Am Ende des kurzen Rennens konnte sich erstmals ein Mercedes durchsetzen. Den Sieg des Black Falcon Mercedes SLS AMG GT3 mit der Fahrerbesatzung Bernd Schneider, Jeroem Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim sahen am späten Montagnachmittag jedoch nur noch ein Teil der Zuschauer.

Viele hatten infolge des verheerenden Wetters nachts und in den Morgenstunden die Campingplätze rund um die 25 Kilometer lange Piste bereits verlassen oder waren gleich zu Hause geblieben.

Der zweite Platz ging in einer spannenden letzten Rennstunde an den BMW Z4 GT3 von Maxime Martin, Andrea Piccini, Yelmer Buurman und Richard Göransson, der sich in der vorletzten Runde an zwei Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing vorbeischob.

Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff