Höhepunkte der NAIAS Auto Show: PS-protzige Pickups, die Lieblinge der Amerikaner

Publikumslieblinge der Auto Show

Treue zum Truck

Die Lust auf die Pickups ist in den USA ungebrochen. Auf der NAIAS in Detroit gab es wieder ein Stelldichein der rustikalen und doch hippen Arbeitstiere.

 

 
 
21. Januar 2016

Bei den Pick Ups ist Ford die Nummer ein. Überall in den USA, so verlassenen der Landstrich auch sein mag, findet man einen F150. Von dem Bestseller bringt Ford traditionell eine Über-Version mit jeder Menge Dampf unter der Haube.

Auf der NAIAS in Detroit präsentierte der amerikanische Autobauer den Ford F150 Raptor Supercrew. Statt eines Achtzylinder-Motors verrichtet jetzt ein 3,5-Liter- Sechszylinder seinen Dienst. Noch ist nicht heraus, wie viel Power der neue Motor wirklich mobilisiert.

Klar ist, dass er stärker sein wird, als der bisherige V8 mit 411 PS und eventuell die 500-PS-Marke knacken. Dazu kommt, dass die neue Ford F150 deutlich leichter ist, als der Vorgänger und rund 300 Kilogramm abgespeckt hat. Von dieser Diät profitiert auch der F150 Raptor Supercrew.

Martialische Namen: Warrior und Rebel

Nicht weniger angriffslustig ist der Nissan Titan Warrior Concept, ein brachiales Monstrum von einem Fahrzeug. Der mächtige Pickup ist zwar vorläufig nur eine Studie, strahlt aber Seriennähe aus jeder Pore seines markanten Blechkleids. Und Angriffslust.

Auch wenn der Cummings-V8-Fünfliter-Turbo-Diesel aus dem Serienmodell seinen Dienst tut, könnte es gut sein, dass der Serien-Kämpfer einen wesentlich stärkeren Motor bekommt. Schon die Namen der Kampfwagen strahlen martialische Angriffslust aus.

Der Ram Rebel X, der mit dem legendären 5,7-Liter- Hemi- oder einem 3,6-V6-Motor zu haben ist, leidet ebenfalls nicht an Kraftlosigkeit. „Der Rebel ist sehr ausdrucksstark“, freut such Ram-Chef Bob Hegbloom. Autos, um damit in den Krieg zu ziehen.

Ein Auto wie ein unerreichbarer Gipfel

Der GMC Denali Ultimate sorgt auf und neben der Straße für Aufsehen: Das vor allem optisch gepimpte Modell hat seinen Namen vom höchsten Berg Nordamerikas (6.190 Meter), zwischenzeitlich bekannt als Mount McKinley. Das passt: Bereits die Kühlerfront dieses und anderer Pickups wirkt wie ein unbezwingbarer Sechstausender.

Der verchromte Kühlergrill und einige markante Anbauteile, wie die Schweller, verchrome Endrohre und die riesigen 22-Zoll- Räder machen den GMC Sierra in diesem Outfit zum echten Hingucker.

Damit hört der optische Spaß nicht auf: Die große Fahrgastzelle bietet vier Personen Platz und ist luxuriös ausstaffiert: Leder und ein Infotainment-System sind an Bord.

Hondas Pickup ist ein ganzer Bergrücken

Auch wenn viele nicht artgemäß genutzt werden: Berge und Natur sind die perfekte Umgebung für die rollenden Arbeitsgeräte. Auch deswegen wundert es nicht, dass sich dies in den Namen widerspiegelt.

Der Honda Ridgeline (dt.: Bergrücken) kann 725 Kilogramm schleppen und wird von einem 3,5-Liter-Sechszylinder angetrieben, als Getriebe dient eine Sechsgang- Automatik.

Wie auch bei anderen neuen Pick Ups halten auch beim Honda moderne Assistenzsysteme, darunter ein Spurhalte-Assistent, ein Kollisionswarner und eine Rückfahrkamera, Einzug.

Sie können sogar Baumstämme ziehen

Aber auch die Cruiser unter den Pick-Up-Fahrern kommen auf ihre Kosten. Der rustikale Arbeiter im Gegensatz zum – für Pick Up Verhältnisse – leichtfüßigen F 150 Raptor ist der F Series Super Duty.

Bei diesem Schwer-Athleten geht es nicht um Höchstgeschwindigkeit, sondern um reine Kraft, die benötigt wird, um Baumstämme oder anderes schweres Gerät zu bewegen.

Das mächtige Drehmoment von bis zu 1.116 Newtonmetern garantiert, dass der Ford-Pickup im Blaumann auch vor der schwersten Anhängelast nicht schlapp macht.

Die mächtigsten Monster-Trucks der NAIAS 2016 in der Bildergalerie.

Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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