Die wichtigste Herbstmesse

Autosalon Paris 2014

Alle Neuheiten von Paris

Vor allem die französischen Hersteller präsentieren in Paris neue Modelle. Aber nahezu jede Marke ist mit Weltpremieren vertreten Vom Kleinst- bis zum Sportwagen gibt es eine ganze Reihe interessanter Autos zu sehen

7. Oktober 2014

Eine der interessantesten Neuheiten ist der Renault Espace. Bislang war der Vorreiter aller europäischen Vans genau das: ein reinrassiges Familienauto als Van. Doch der neue, fünfte Espace soll gleich mehrere Aufgaben erfüllen.

Zum einen ist er das neue Luxusmodell des Herstellers. Renault hatte in der Vergangenheit mit Modellen der gehobenen Klassen nie recht Erfolg – der Espace in neuester Ausführung soll das nun erreichen.

Gleichzeitig ist natürlich auch Renault aufgefallen, dass Vans außer Mode kommen und zunehmend von den SUV abgelöst werden. Renault hofft, mit der größeren Bodenfreiheit und den schmaleren Scheiben des Espace den Spagat eines Vans mit SUV-Anleihen zu schaffen, ohne dessen Variabilität zu verlieren.

 

 
 

 

Familienautos in neuer Auflage

Ein klassischer Van bleibt hingegen der Ford S-Max. Die komplette Neuentwicklung ist kaum länger als sein Vorgänger, im Innenraum jedoch größer. Der Siebensitzer wird auch mit Allradantrieb angeboten, die Motoren leisten zwischen 120 und 240 PS.

Ganz neu sind auch die beiden Smart-Varianten. Neben dem kurzen Fortwo, der nicht länger als sein Vorgänger wurde, gibt es nun auch den viersitzigen Forfour. Er ist ein enger Verwandter des ebenfalls neuen Renault Twingo und 3,49 Meter lang.

Beide Modelle wurden zwar schon präsentiert, aber bisher durfte nur ein handverlesenes Publikum, vor allem Fachjournalisten, sie sehen. In Paris nun erleben die beiden Autos ihre erste Publikumsvorstellung.

Mini als Viertürer

Wie bei Smart, gibt es auch bei Mini einen Viertürer. Das gab es noch nie, doch jetzt soll die 16 Zentimeter längere und 1,5 Zentimeter höhere Variante für angemessene Platzverhältnisse im Innenraum sorgen.

Der Kofferraum wurde zwar ebenfalls etwas größer, bleibt mit 278 Litern bei Normalstellung der Rücksitzbank jedoch bescheiden.

Sonderserie von Ferrari mit 605 PS

Wesentlich geringere Verbreitung wird der Ferrari 458 Speciale A erleben, der auf 499 Exemplare limitiert ist. Ferrari kombiniert hier den mit 605 PS stärksten V8-Motor für ein Serienauto der Italiener mit einem versenkbaren Aluminiumdach. Das A steht für Aperta, also offen.

Die wichtigsten Neuerungen in Paris sind jedoch die Kleinwagen. Neben Twingo und Smart gab es in Paris auch neue Modelle von Kia und Hyundai sowie den neuen Skoda Fabia zu sehen, der in Deutschland sehr beliebt ist.

 

Mehr in der Bildergalerie

Text: Portalmanufaktur / Stephan Hellmund