Premiere Icona Vulcano

Premiere Icona Vulcano

Aus China für China

Der Icona Vulcano will die Sportwagenwelt mit 900 PS und V12-Hybrid-Power zum Glühen bringen.

24. April 2013

Bei einem Supersportwagen wie dem Icona Vulcano ist der Motor ein entscheidendes Element. Bei dem Zweisitzer sitzt das Triebwerk vorne und knallt rund 900 PS auf die Hinterachse.

Damit schafft der Vulcano den Sprint von null auf 100 in drei Sekunden, nur 6,2 Sekunden Später ist die 200 km/h-Marke erreicht. Erst bei 350 km/h ist Schluss.

 

 
 

PS-Veteran entwirft Motor

Der Mann hinter diesem potenten Triebwerk ist Claudio Lombardi. Der Italiener ist ein PS-Veteran, der schon die Rallye-Lancias der 80er und die Formel-1-Ferraris der 90er Jahre mit Antriebskraft versorgt hat. Beim Vulcano heißt das Triebwerk "H-Turismo V12".

Reminiszenz an die Formel 1

Kennern sagt schon der Name, das Elektromodul befindet sich nicht hinter oder vor dem Verbrennungsaggregat, sondern darunter.

Diese Anordnung ist eine Reminiszenz an die goldene Motorsport-Ära der 60er, als der Rennstall B.R.M für die Formel 1 einen H16-Zylinder herausbrachte, dessen zwei Zylinderbänke untereinander lagen - allerdings war der Motor eher ein Flop.

Sechskolben Brembo-Bremsen packen kräftig zu

Damit diese Kraft auch auf die Straße gebracht wird, sind 20-Zoll-Räder vorne und 21-Zöller hinten nötig.

Für die nötige Verzögerung sorgen Sechskolben-Brembo-Bremsen mit einer Keramikbremsscheibe.

Das Auto ist also ein Geschoss. Die orange-rote Karosserie erinnert an heiße Lava, die nach einem Vulkanausbruch den Berg hinunterfließt.

Alternativ mit Allrad

Später soll es auch möglich sein, den Vulcano mit einem turbogeladenen V6 zu bekommen. Zusammen mit zwei die Vorderräder antreibenden Motoren soll diese Version immerhin noch 870 PS auf die Straße bringen.

Technologiepartner aus Italien

Obwohl das meiste in Italien ersonnen wurde, ist der Icona Vulcano ist ein Sportwagen aus China für China. Icona ist im Shanghaier Stadtteil Pudong beheimatet. Die beiden Kooperationspartner Tecnocad Progetti (Karosserie) und Cecomp (Prototypenbau) kommen aus Turin.

Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll