L.A. Motor Show Designwettbewerb

Los Angeles Auto Show Designwettbewerb

Fliegende Peterwagen

Im Rahmen des Los Angeles Auto Show-Designwettbewerbs wetteifern auch in diesem Jahr wieder Automobilhersteller um den Sieg.

19. November 2012

Die Straßen werden immer voller, die Erdölreserven schwinden, und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer verändert sich ebenfalls. Grund genug, sich Gedanken über das Polizeiauto der Zukunft zu machen. Und da der Wettkampf bekanntlich den Erfindergeist schürt, ist dies auch gleich das Motto des jährlichen Los Angeles Auto Show-Designwettbewerbs.

Neben BMW, General Motors, Honda und Mercedes-Benz stellen sich auch die Designer von Subaru dieser Aufgabe. Dabei fallen die Konzepte des Streifenwagens für das Jahr 2025 durchaus unterschiedlich aus. Wer am Ende die Nase vorn hat, entscheidet die Jury am 29. November auf der Auto Show.

 

 
 

Drohnenrudel und Fahrzeugteams

BMW präsentiert ein Haupteinsatzfahrzeug, welches mit drei Drohnen ausgestattet für Recht und Ordnung sorgen soll. Eine der drei Drohnen ist flugfähig und soll aus einer niedrigen Höhe den Verkehr überwachen oder Flüchtige verfolgen.

General Motors zeigt ein ganzes Einsatz-Trio. Der Beobachter, welcher wie bei BMW fliegen kann, sorgt für den Überblick aus der Luft. Der auf hohe Geschwindigkeiten und eine gute Manövrierfähigkeit ausgelegte Verfolger macht seinem Namen alle Ehre, und der dritte im Bunde bietet sich als Transporter für Ausrüstung oder Verbrecher an.

Honda lässt ein Duo auf die Verbrecherwelt los. Während die Moto-Drohne bemannt oder unbemannt auf Streife fährt bietet die Auto-Drohne Platz für bis zu zehn Polizisten. Dank des geringen Gewichts lässt sich diese bequem per Helikopter zum nächsten Einsatzort fliegen.

Leichtbau und Wasserstoffantrieb

Subaru hat sich auf ein Leichtbaufahrzeug konzentriert, welches per Knopfdruck seine vier Räder in die Horizontale bewegt und abheben kann.

Mercedes-Benz fährt mit einem entfernten Nachfahren des G-Modells auf Verbrecherjagd. Bis zu 800 Kilometer soll der Brennstoffzellen-Geländewagen am Stück zurücklegen können. Besonders pfiffig: Er ist in der Lage, das aufs Dach fallende Regenwasser aufzufangen und als Treibstoff zu nutzen.

Text: Marcel Sommer; press-inform