Youngtimer bis 15.000 Euro

Youngtimer bis 15.000 Euro

So klappt der Einstieg

Youngtimer liegen voll im Trend: Sie haben schon moderne Technik, sind aber teils noch sehr günstig. Ein Streifzug durch mobile.de lohnt sich da auf jeden Fall.

Wer in das Hobby „Autoklassiker“ einsteigen will, für den sind Youngtimer eine attraktive Wahl. Beliebte Modelle, manche vor 20 Jahren unerschwinglich, sind noch günstig. Aber nicht nur die sogenannten Traumwagen können Auto der Wahl sein.

Es geht auch genau anders herum: Gesucht wird ebenfalls, was die damals so vehement abgelehnten „Spießer“ im Vorgarten stehen hatten. Ein Ford Granada in Gold-Metallic mit schwarzem Vinyldach ist heute ein sehr gesuchtes Auto. Überhaupt, Granadas. Sie waren so etwas wie die Initialzündung für den Youngtimer-Trend.

 

 
 

Youngtimer gibt es gar nicht

Was aber ist ein Youngtimer? Erst mal ist das Wort (übrigens ebenso wie“ Oldtimer“) ein Graus für Sprachwissenschaftler, denn es ist ein Scheinanglizismus. Das Wort hört sich zwar englisch an, ist dort aber völlig unbekannt. Ein Youngtimer ist noch kein Oldtimer und bezeichnet eher ein Liebhaberfahrzeug, welches so etwa 20 bis 25 Jahre alt ist.

Luxus für kleines Geld

Besonders beliebt als Youngtimer sind ehemalige Luxusfahrzeuge wie die Mercedes S-Klasse oder große Coupés oder Cabriolets. Es steht eher der Fahrspaß als die Oldtimerei als solche im Vordergrund.

Das ist ein weiteres Kennzeichen der Szene: Erlaubt ist, was Spaß macht. Eine innig geführte Diskussion über die richtige Schattierung des klassischen „British Racing Green“ auf einem Bentley der 30er-Jahre, wie sie Oldtimer-Besitzer jederzeit führen können, ist den meisten Youngtimer-Liebhabern fremd.

Autos wie ein 20 Jahre alter Ferrari werden daher eher nicht als Youngtimer angesehen.

Manche kosten mehr als neu

Tatsächlich ist hier ein Phänomen zu betrachten, welches man eigentlich nur bei Ferrari & Co. erwartet hätte. Diese haben heute einen höheren Wert als sie neu gekostet haben, und zwar praktisch alle, die älter als 25 Jahre sind. In diese Liga steigen mittlerweile manche „Verbrauchswagen“ von früher auf.

Wer darauf spekuliert, dass er durch den Wertzuwachs praktisch umsonst Auto fahren wird, muss jedoch umdenken. Bei Youngtimern wird der Wertzuwachs niemals so hoch sein, dass er die laufenden Kosten aufwiegt.

Überschaubar moderne Technik

Youngtimer haben zwar öfters moderne Sicherheitseinrichtung wie ABS oder Airbags an Bord – aber beispielsweise beim Verbrauch zahlt man im Vergleich zu modernen Autos drauf.

Doch es lässt sich auch sparen: Durch ihre einfachere Technik bei den Wartungskosten punkten – und jede freie Werkstatt kennt sich mit der überschaubaren Technik aus.

Auch Selbstschrauber haben hier noch viel Freiraum.

Die Auswahl des richtigen Modells

Das alles hängt natürlich von der richtigen Auswahl des Modells ab. Ein Citroën CX beispielsweise wird nie sparsam sein. Er ist ein Fall für den Spezialisten, die sich mit der komplexen Technik des Franzosen auskennen. Allein die Hydraulik des CX, die einen Großteil seines einzigartigen Fahrkomforts ausmacht, ist nicht in jeder Werkstatt zu warten.

Inspirieren lassen!

In der Bildergalerie werden ein paar besonders schöne Youngtimer vorgestellt. Für 3.000 bis 15.000 Euro wartet da jede Menge Fahrspaß!

Um die Fahrzeuge vergleichbar zu machen, hat das mobile.de Magazin beim jeweiligen Preis eine Zustandsnote von 3 angenommen. Das heißt: Dem Wagen darf man seine Gebrauchsspuren ansehen, auch beginnender Rost – aber nicht an tragenden Teilen – ist in Ordnung.

Ein „Dreier“ ist sofort einsetzbar, verkehrssicher und es gibt keinen aktuellen Reparaturbedarf.

Text: SH | Bildmaterial: Volvo