Classic Days Schloss Dyck 2013

Classic Days Schloss Dyck 2013

Alles vom Feinsten

Die achten Classic Days im Landschaftspark von Schloss Dyck zogen tausende Besucher in ihren Bann.

Das kleine Städtchen Jüchen bei Düsseldorf wird einmal im Jahr zum Treffpunkt der Oldtimer-Elite. So auch am vergangenen Wochenende vom 2. bis zum 4. August.

Wenn die Classic Days zur großen Gartenparty auf Schloss Dyck einladen, kommen aber nicht nur die unbezahlbaren fahrenden Schätze, sondern auch Old- und Youngtimer, die vielleicht selbst schon mal von dem einen oder anderen Besucher gefahren oder sogar besessen wurden.

 

 
 

Rund 6.000 Fahrzeuge

Vorrangig geht es bei den mittlerweile achten Classic Days natürlich um die Crème de la Crème der automobilen Geschichte. Was den Engländern ihr Goodwood, den Amerikanern ihr Pebble Beach, das ist den Deutschen ihr Schloss Dyck.

Rund 6.000 Fahrzeuge, über 100 Oldtimer-Clubs und fast 40.000 Besucher unterstreichen diesen Standpunkt.

Über 80 fahrende Rennwagen

Daher wunderte es nicht, dass mit dem Porsche Prototyp 38 der älteste VW Käfer der Welt den Weg nach Jüchen gefunden hat. Die Zuschauer erfreute es umso mehr, Teil dieser krachenden Geschichtsstunde zu sein.

Neben dem Käfer und vielen weiteren Höhepunkten zogen besonders die über 80 Rennwagen die Besucher in ihren Bann, die mit lauten Motoren über die drei Kilometer lange Rundstrecke fuhren.

Prominente Fahrer

Auf den Fahrersitzen dieser fahrenden Zeitzeugen saßen wie in jedem Jahr lebende Legenden. Neben dem diesjährigen Ehrengast John Surtees fuhren Hans Herrmann, Jochen Mass, Roland Asch und viele mehr in Autos jenseits der PS-Vorstellungskraft.

Eines dieser Gefährte war der Porsche 917, der von Ferdinand Piëch "das riskanteste Auto seines Lebens" getauft wurde.

Sonderschau

Beim Concours d'Elegance "Jewels In The Park" stand in diesem Jahr die Karosserie-Baukunst im Vordergrund. Sonderentwicklungen, Prototypen und Einzelanfertigungen standen in strahlendem Sonnenschein auf der Orangerie-Halbinsel von Schloss Dyck.

Einzig der mit 30 Euro recht hoch ausfallende Eintrittspreis für Erwachsene (drei Euro Kinder) trübte das Vergnügen.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer | Bildmaterial: Marcel Sommer