50 Jahre Opel Rekord

60 Jahre Opel Rekord

Goldener Rekord

Der Opel Rekord feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Knapp zehn Millionen Exemplare wurden von ihm gebaut.

Die Geburtsstunde des Opel Rekord fiel in das Frühjahr 1963. Der zuvor unter dem Namen Olympia Rekord bekannte Rüsselsheimer sollte das Aushängeschild der neuen Mittelklasse von Opel werden.

Durch sein glattflächigeres Design und den um neun Zentimeter verlängerten Radstand unterschied er sich von seinem Vorgänger. Besonders dem Innenraum und damit den Insassen des Rekord A kamen diese Veränderungen zugute.

 

 
 

Bis zur E-Reihe nur Hinterradantrieb

Die um drei Zentimeter breiter gewordene Karosserie, die eine Verbreiterung der Spurweite um sechs Zentimeter ermöglichte, lieferte die Grundlage für höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Der Rekord A stand als als zweitüriger Caravan mit Heckklappe, als Coupé, als Schnell-Lieferwagen ohne hintere Seitenscheibe und als zwei- oder viertürige Limousine zur Wahl.

Bis zur Baureihe E trieben den Rekord ausschließlich die Hinterräder an.

1972 kam der erste Diesel

Mit anfänglich nur Benzinmotoren mit 1,5 und 1,7 Litern Hubraum zwischen 55 und 67 PS ausgestattet, hielt im September 1972 der erste Dieselmotor im Rekord D Einzug.

Das Selbstzünderaggregat holte 60 PS aus seinem 2,1 Liter großen Hubraum und wurde bis 1977 40.453 Mal produziert.

Mit dem Berlina kam der Luxus

Nach der großen Diesel-Neuheit folgte mit dem Rekord E ein neuer Opel, der in zwei Evolutionsstufen von 1977 bis 1982 und von 1982 bis 1986 gebaut wurde.

Mit der Topausstattungsvariante Berlina bot Opel 1977 zum ersten Mal nach 1960 eine Luxusversion an.

Bis zu seinem endgültigen Aus 1986 wurden 4.981.760 Exemplare der Rekord A, B, C, D und E Modelle gebaut. Innerhalb seiner 23-jährigen Produktionszeit rollte rein statistisch gesehen alle 2,5 Minuten ein Opel Rekord vom Band.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer | Bildmaterial: press-inform