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Kfz-Versicherungsherbst

Die witzigsten Ausreden

Von Stilblüten bis zur dreisten Ausrede – Versicherungen bekommen die seltsamsten Briefe. mobile.de hat die besten gefunden.

29. Oktober 2012

Es ist nicht immer einfach, mit Behörden oder großen Unternehmen zu kommunizieren. Im Netz kursieren Auszüge aus Briefen, in denen Unfallteilnehmer die Ereignisse aus ihrer Sicht schildern. Gerade wenn man sich erklären muss, fällt die passende Formulierung Manchem offensichtlich schwer – schließlich geht es um bares Geld.

Ärgerlich, wenn dann noch körperliche Gebrechen dazu kommen, die doch eigentlich für den Unfall verantwortlich waren: „An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehenen Anfall von Farbenblindheit“, ist so eine schöne Ausrede. Da kann man natürlich nichts machen.

Auch wenn die Fahrt mal ein wenig länger dauerte, könnte das Reaktionsvermögen durchaus eingeschränkt sein: „Nachdem ich vierzig Jahre gefahren war, schlief ich am Lenkrad ein.“

 

 
 

„Gefährliche“ Fußgänger

Ein hartes Leben führen die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger: „Der Fußgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, und so überfuhr ich ihn.“ Logisch, was auch sonst? „Ein Fußgänger rannte in mich und verschwand wortlos unter meinem Auto.“ Da hilft auch Vorhersehung nichts: „Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.“

Besser ist es da, ein gewisses Engagement zu zeigen, damit die Sache auch wirklich klappt: „Der Bursche war überall und nirgends auf der Straße. Ich musste mehrmals kurven, bevor ich ihn traf.“

Die „Schuld“ der Versicherung

Mitarbeiter in Versicherungen können manchmal auch begriffsstutzig sein und die einfachste Logik nicht nachvollziehen. Dabei ist doch eigentlich immer die Versicherung selbst schuld: „Außerdem bin ich vor meinem ersten Unfall und nach meinem letzten unfallfrei gefahren.“

Reicht nicht? Na dann ganz direkt:„Wäre ich nicht versichert, hätte ich den Unfall nie gehabt. Denn ohne Versicherung fahre ich nicht.“

Aber ist es denn wirklich besser, wenn die Mitarbeiter gar nichts tun müssen? Offenbar ja: „Ich habe gestern Abend auf der Heimfahrt einen Zaun in etwa 20 Meter Länge umgefahren. Ich wollte Ihnen den Schaden vorsorglich melden, bezahlen brauchen Sie nichts, denn ich bin unerkannt entkommen.“

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Text: SH | Bildmaterial: Fotolia