mobile.de: An- und Ummeldung

Service: Auto an- oder abmelden

Keine Abfahrt ohne diese Nummer

Nach einem Umzug oder dem Kauf eines Autos muss das neue Fahrzeug angemeldet werden. mobile.de zeigt, was bei An-, Ab- oder Ummeldung zu beachten ist.

Da steht er, der neue Gebrauchtwagen. Gut sieht er aus, doch so richtig losfahren kann man noch nicht. Denn man fährt im Zweifel noch auf die Versicherung sowie den Namen des Vorbesitzers. Und nicht nur beim neuen Auto gibt es Situationen, in denen eine Gang zur Zulassungsstelle unvermeidlich ist.

Bei vielen Umzügen ist eine neue Zulassung erforderlich. Hier gibt es zwar beispielsweise in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern schon Regelungen, dank derer man sein Auto nicht ummelden muss – das gilt aber nur, wenn man innerhalb eine Bundeslandes umzieht.

Der Papierkram

Für den Gang zur Zulassungsstelle braucht man diverse Papiere. Dies sind bei Gebrauchtwagen:

> Zulassungsbescheinigung Teil I (bisher „Fahrzeugschein“)

Zulassungsbescheinigung Teil II (bisher „Fahrzeugbrief“)

> Von der Kfz-Versicherung bekommt man die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)

> Bericht über gültige Hauptuntersuchung

> Bericht über Abgasuntersuchung

> Ist das Auto abgemeldet, braucht man die Abmeldebescheinigung

> Bei Privatleuten: Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung

> Bei Firmen zusätzlich: Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug (soweit eingetragen)

> Bei Vereinen zusätzlich: Vereinsregisterauszug

> Und die Kennzeichenschilder

Die eigentlichen Kennzeichen bekommt man nicht von der Zulassungsstelle. Von dieser erhält man nur die Buchstaben-Zahlen-Kombination – und mit dieser geht man dann zu einem Schilderbetrieb, der meist im direkten Umfeld der Zulassungsstelle liegt.

Wunschkennzeichen – nicht alles ist erlaubt

Apropos Wunschkennzeichen – diese Reglung ist in der Vergangenheit vereinheitlicht worden. 10,20 Euro kostete das, will man seine Wunschkombination vorher online reservieren, fallen 2,60 Euro zusätzlich an. Alles, was man will, bekommt man trotzdem nicht.

Die Bundesregierung hat den Ländern empfohlen, auf bestimmte Kombinationen zu verzichten. Dazu gehören vor allem Kombinationen aus der Zeit des Nationalsozialismus wie SS oder KZ, aber heute gelten auch Hinweise auf die frühere DDR als unfein. Kombinationen wie S-ED oder allgemein WAF-FE sind deshalb nicht erhältlich.

Dabei sind die Sitten nicht mehr so streng wie früher: Seit 1988 gibt es beispielsweise LM-AA, SE-XY oder S-AU. Diese Kombinationen sind in den jeweiligen Städten oder Landkreisen möglich.

Text: SH