Cabrios 2009

Lass die Sonne rein

Vom Fiat 500 bis zur Mercedes E-Klasse: Die neue Cabrio-Saison hält viele spannende Premieren bereit. Ein Überblick – ergänzt um einige Geheimtipps.

14. Januar 2010

Schlanker Roadster oder preiswerte Cabrio-Limousine, praktischer Viersitzer mit Klappdach oder bärenstarker Boulevard-Cruiser: Das Angebot an Cabrios wächst weiter. Mit ihm wächst die Lust aufs Offenfahren: 2008 waren mehr als fünf Prozent aller neu zugelassenen Autos Cabriolets – eine knappe Verdoppelung innerhalb von zehn Jahren. Und weitere attraktive Neuheiten sind auf dem Weg.

Fiat 500 C

Cabriofahren muss nicht teuer sein. Das beweist die Cabriolimousine Fiat 500 C, die auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März ihre Premiere feierte.

Praktisch ist der knubbelige Kleine auch. Denn: Trotz Rolldach bleibt Platz für vier Personen.

Mini Convertible

Schon in die zweite Runde geht die offene Variante des Mini.

Nach britischer Sitte „Convertible“ („verwandelbar“) genannt, hat der BMW-Ableger das unproportionale Heck verloren und mehr Harmonie gewonnen.

Audi A5 Cabriolet

Die Nobelmarke von VW setzt voll auf Genießerautos. Das neue A5-Cabriolet, das aktuell Premiere hat, ersetzt den bisherigen A4 mit Stoffdach und ergänzt die offenen Modelle A3 und TT. A1- und A7-Cabriolets werden folgen.

Mercedes E-Klasse Cabriolet

Auf Wiedersehen CLK, willkommen E-Klasse. Nach dem Coupé, das derzeit vorgestellt wird, wird im Sommer die offene Variante folgen. Damit greift Mercedes eine Tradition auf, die mit dem Cabriolet der E-Klasse W 124 im Jahr 1999 vorläufig endete.

Mazda MX5-Facelift

Vor 20 Jahren begründeten die Japaner mit dem ersten MX5 das Comeback des Roadsters.

Jetzt bekommt die dritte Generation ein Facelift. Bemerkenswert: Das Spaßmobil ist wahlweise mit Stoffverdeck oder mit Blechklappdach erhältlich.

VW Roadster

Noch ist es nur eine Studie, aber die Chancen für den Serienbau sind gut. Der Mittelmotor-Roadster von Volkswagen, im Januar präsentiert, beweist: Langweilig war auch in Wolfsburg früher.

Chevrolet Camaro Convertible

Zurück in die Zukunft – General Motors ist fest entschlossen, der Neuauflage des Camaro Coupés im nächsten Jahr ein Cabriolet folgen zu lassen.

Es lehnt sich formal an die Modelle der 60er-Jahre an und ist wahlweise mit V6 oder V8 zu haben.

Bentley Azure T

Auch die Superreichen dieser Welt sollen bald nicht mehr unter dem Blechdach schwitzen müssen.

507 PS und ein Preis jenseits der 300.000 Euro sind Superlative.

Daihatsu Copen

Er sieht aus wie ein geschrumpfter Audi TT: Der Daihatsu Copen. Ein witziges Klein-Cabrio, das zwei Personen bequem unterbringt, wenig kostet und dank Blech-dach das ganze Jahr über gefahren werden kann.

Opel Astra TwinTop

Er ist einer von vielen, und doch etwas Besonderes. Denn anders als vieler seiner Wettbewerber sieht der Klappdach-Astra dank seiner dreiteiligen Dachkonstruktion offen und geschlossen gut aus. Und er bietet eine Menge Gepäckraum.

Mercedes G

Ein Klassiker für alle Fälle. Seit 30 Jahren kommt das G-Modell von Mercedes überall hin. Und in der Cabrio-Variante, einst als Jagdwagen gestartet, kann man sich auch noch den Wind um die Nase wehen lassen.