Kosten für Ihren Wagen

Das kostet Ihr Auto wirklich

Neben den Kosten für das Auto selbst fallen viele Nebenkosten an. Generell muss unterschieden werden zwischen den Fixkosten, die Sie zahlen, auch wenn das Auto nur steht, und den variablen Kosten, die beim Fahren entstehen. Anschaffung: Was Sie im Autohaus für Ihren Wagen zahlen, richtet sich nach Art des Fahrzeugs.

Neben den Kosten für das Auto selbst fallen viele Nebenkosten an. Generell muss unterschieden werden zwischen den Fixkosten, die Sie zahlen ,auch wenn das Auto nur steht, und den variablen Kosten, die beim Fahren entstehen. Anschaffung: Was Sie im Autohaus für Ihren Wagen zahlen, richtet sich nach Art des Fahrzeugs.

Folgende Kosten sollten Sie allerdings noch dazurechnen:

Gebühren

Bevor die Fahrt beginnen kann, sind die ersten Scheine schon weg, denn die Zulassung kostet ebenso Geld wie die Nummernschilder. Später sind dann alle zwei Jahre die Kosten für die Hauptuntersuchung und die AU fällig. Umweltplaketten für Innenstädte, Parkausweise und Mautgebühren nicht vergessen. Und das eine oder andere Knöllchen bekommt selbst der artigste Autofahrer mal.

Wertverlust

Besonders Neuwagen verlieren anfänglich rasant an Wert. Zum Beispiel sinkt der Wert eines Basis-Golfs 1.4 jeden Monat um rund 200 Euro. Beim Passat Topmodell Variant 3.2 V6 FSI 4Motion sind es schon deutlich über 400 Euro pro Monat. Spartipp: Junge Gebrauchte oder Vorführwagen kaufen.

Finanzierungskosten

Geld kostet Geld. Wer sein neues Fahrzeug finanzieren lässt, zahlt immerhin drei bis neun Prozent auf die Summe des Kredits. Das macht Null-Prozent-Finanzierungen der Hersteller so reizvoll – aber Vorsicht: Häufig ist dann ein höherer Fahrzeugpreis zu entrichten, als ihn Barzahler aushandeln könnten.

Versicherungsbeiträge

Teil- oder Vollkasko oder nur Haftpflicht – je nach Versicherungsart steigen oder sinken die Prämien enorm. Ein Auto, das Vollkasko versichert ist, kostet selbstverständlich deutlich mehr, als mit einer einfachen Haftpflichtversicherung. Nach der Entscheidung für eine Versicherungsart sollten Sie sämtliche Versicherungen miteinander vergleichen, erheben oft sehr unterschiedliche Tarife – hier lässt sich also kräftig sparen.

Kfz-Steuer

Bei Neuwagen (mit Schadstoffklasse Euro 4) ist die Rechnung einfach: Für Benziner wird pro 100 cm³ Hubraum ein jährlicher Betrag von 6,70 Euro fällig, bei Diesel ohne Partikelfilter sind es 16,60 Euro, für einen serienmäßigen Partikelfilter gibt es 1,20 Euro Rabatt. Bei älteren Autos steigt die Steuer je nach Schadstoffklasse.

Richtig teuer wird es ab Euro 1: Dann kostet ein Benziner pro 100 Kubik 15,10 Euro, ein Diesel sogar 28,50 Euro. Für einen Geländewagen mit 3-Liter-Diesel sind das dann schon 827 Euro im Jahr. Dann kann sich eine Umrüstung auf Euro 2 schnell lohnen. Wie viel Steuer fällig wird, erfahren Sie hier.

Unterbringung

Wenn Sie Ihre Auto in einer Garage parken, bringt Ihnen das Vorteile beim Versicherungstarif. Aber den Stellplatz gibt es natürlich nicht kostenlos: Je nach der örtlichen Gegebenheit wird eine monatliche Miete von 30 bis 100 Euro fällig – also die Kosten einer Tankfüllung. Wer häufig in der Großstadt unterwegs ist, zahlt Parkgebühren, die sich schnell zu dreistelligen Euro-Beträgen summieren. Richtig teuer kann es an Flughäfen werden. So kosten 24 Stunden am Rhein-Main-Airport in Frankfurt 23,50 Euro.

Verschleißteile

Auch ohne Unfall oder Panne müssen manche Teile am Auto regelmäßig erneuert werden, zum Beispiel die Wischerblätter. Wichtigster Posten sind die Reifen. Durchschnittlich ist alle 30.000 Kilometer ein neuer Satz fällig.

Das kann richtig ins Geld gehen und hat schon manchen Autobesitzer überrascht, der seinen automobilen Liebling mit schicken Breitreifen ausgerüstet hatte. So kosten vier Markenreifen in der Golf-Basisgröße 195/65 R 15 zwischen 300 und 400 Euro, während vier Reifen des größten ab Werk zugelassenen Formats 225/45 R18 locker mit 1.000 Euro zu Buche schlagen.

Wartung und Reparaturen

Ein Kapitel, das Premiumfahrzeuge und exotische Marken ganz schön teuer machen kann. Die fällige große Inspektion kostet beispielsweise bei einem Golf oder Astra im Bereich zwischen 250 und 350 Euro, bei Oberklassefahrzeugen wird leicht das Doppelte fällig. Überraschungen drohen bei Verschleißteilen: So kostet ein Satz Scheibenbremsbeläge für einen Chrysler 300 leicht das Doppelte wie für eine vergleichbare Mercedes E-Klasse.