VW Amarok

VW Amarok

Feinabstimmung

Den VW Amarok gibt es jetzt auch mit Achtgang-Automatik und kraftvollem Doppelturbo.

30. Mai 2012

Die neue Automatik fährt sich prima im Gelände. Der Amarok hat auch keine seiner sonstigen guten Geländeeigenschaften eingebüßt. Der Pickup hat weiterhin eine Bodenfreiheit von 248 mm und auch bei einer Steigfähigkeit von 100 Prozent ist es geblieben. Jetzt kommt man aber noch etwas flotter voran.

Das 8-Gang-Automatikgetriebe gibt es nur in Verbindung mit dem 180 PS / 132 kW starken Dieselmotor. Der ist ebenfalls neu im Programm und verfügt über ein Drehmoment von 420 Nm ab 1750 U/min.

Jetzt mit Automatik

Die Achtgang-Automatik sollte eigentlich die Marktposition des Amarok in Ländern verbessern, in denen es ohne Automatik einfach nicht geht, wie zum Beispiel in den USA oder Brasilien. Die guten Eigenschaften im Gelände und auf der Straße machen die Technik aber auch für Deutschland attraktiv.

Im Zuge dessen wird auch einer weitere Variante nach Europa eingeführt, die vielleicht hierfür gar nicht vorgesehen war. Der Amarok als SingleCab.

Bluemotion spart einen halben Liter Diesel

Die neue Achtgang-Automatik ist passend auf den kräftigen Motor abgestimmt. Der erste Gang ist für den Geländeeinsatz und den Anhängerbetrieb ausgelegt. Der Schlupf des Wandlers macht eine zusätzliche Geländeuntersetzung überflüssig. So steht einer anspruchsvollen Geländeerkundung nichts mehr im Weg. Aber auch sonst macht das Gesamtpaket eine gute Figur.

Dank der großen Spreizung des Getriebes arbeitet der Dieselmotor immer im optimalen Drehzahlbereich. Das spart Benzin und macht den fast zwei Tonnen schweren Amarok zusätzlich agiler. Die Höchstgeschwindigkeit wird bereits im siebten Gang mit 174 km/h erreicht. Für die Beschleunigung auf 100 km/h benötigt der Amarok 10,9 Sekunden. Der achte Gang ist als "Overdrive" ausgelegt. So verbraucht der Amarok mit Start-Stopp-System und Bluemotion-Technologie 7,5 Liter Diesel.

Auch als Einzelkabine

Der Zweisitzer ist ein reines Arbeitstier und hat durch die kleinere Kabine eine größere Ladefläche und eine höhere Zuladung. Die Ladefläche hat eine Länge von 2.205 mm. Damit passen zwei Europaletten hinten drauf. Das klappt auch gewichtsmäßig. Die Nutzlast steigt auf über 1.300 Kg.

Fenster mit Handkurbeln

Für den Amarok mit 90 kW-TDI-Motor, Hinterantrieb und 6-Gang-Schaltung müssen 26.470 Euro bezahlt werden. Für den 132 kW-BiTurbo mit 8-Gang-Automatik werden schon ohne Bluemotion 33.590 Euro fällig. Will man die Spritspartechnik mit an Bord haben, müssen 34.150 Euro bezahlt werden. Für die sinnvolle Ausstattung Trendline zahlt man 2.500 Euro extra.

Stärken

 
  • sehr gute Geländegängigkeit
  • hohe Zuladung
  • gute Verarbeitung
  • reichhaltiges Zubehör

Schwächen

 
  • hoher Preis
  • knauserige Ausstattung
Text: Press-Inform / Hans Bast