Volvo V40 Cross Country

Volvo V40 Cross Country

Auch jenseits der Straße

Der Volvo V40 Cross Country T5 AWD hat nicht nur den Offroad-Look sondern tatsächlich einen Allradantrieb an Bord.

6. Februar 2013

Der Anblick des Volvo V4 Cross Country lässt keine Zweifel über dessen Ambitionen aufkommen: Der Stoßfänger mit Unterbodenschutz, der Waben-Kühlergrill mit Chromeinfassung, die markanten Seitenschweller, der Unterbodenschutz am Heck und eine Dachreling verschaffen dem Schweden einen rustikalen Auftritt. Außerdem ist die Bodenfreiheit um 1,2 Zentimeter höher.

Höhere Sitzposition

Wer einen Volvo V40 sein eigen nennt, findet sich im auch im Cross Country schnell zurecht. Der Innenraum ist identisch. Auch die programmierbaren Displays mit deren Spielkonsolen-ähnlichen Informationsvielfalt sind dabei.

Die Sitzposition ist um 3,2 Zentimeter höher und so genießt der Fahrer einen besseren Überblick. Der Seitenhalt des Gestühls lässt im Schulterbereich etwas zu wünschen übrig.

Volvo V40 im Video

 

Gute Sicherheitsausstattung

Bei der Sicherheitsausstattung punktet Volvo naturgemäß. Da macht auch der V40 Cross Country T5 AWD keine Ausnahme. Serienmäßig sind ein Fußgänger-Airbag und das Notbremssystem, das einen Auffahrunfall vermeiden oder die Auswirkungen vermindern kann.

Nur Top-Version mit Allrad

Wer beim V40 Cross Country einen Allradantrieb will, muss zum Top-Benziner T5 AWD mit 254 PS greifen. Den gibt es aber nicht unter 35.780 Euro - das sind 2.800 Euro Aufpreis gegenüber der Frontantriebs-Version.

Der Volvo-Allradler hat eine Haldex-Kupplung, die im Normalfall 95 Prozent der Antriebskraft auf die Vorderräder überträgt. Haben die wenig oder gar keine Traktion, gehen bis zu 65 Prozent zur Hinterachse. Das Volvo-System reagiert schnell auf wechselnde Bodenerhältnisse und minimiert so die Untersteuer-Tendenz auf ein Minimum.

Straffer abgestimmt

Die höhergelegten Variante ist straffer abgestimmt, als der "normale" V40. Deswegen reagiert das Fahrwerk etwas stößig, wenn es auf Unebenheiten trifft.

Mit dem 254-PS-Motor hat der Cross Country genug Kraft um das fahrdynamische Potential des Allradantriebs auszureizen. Der Durchschnittsverbrauch liegt mit 8,3 Litern pro 100 Kilometer um 0,4 Liter höher als beim reinen Frontriebler. Allerdings beendet die Elektronik den Vortrieb bei 210 km/h.

Stärken 

  • Traktion
  • Sicherheitsausstattung
  • kräftiger Motor

Schwächen 

  • Preis
Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll