VW T4 Multivan

VW T4 Multivan

Vater aller Vans

Mit dem T4 schuf Volkswagen eine Modellikone.

21. März 2012

Familien, Handwerker oder Taxiunternehmen, jeder wollte den T4 haben. Sein Komfort, das Fahrverhalten und sein Design machten den Volkswagen zum Mitbegründer des Van-Zeitalters. Außer einer schnell vergammelnden Auspuffanlage und einer zu schwachen Heizung erlaubte sich der 4,79 Meter lange und 1,84 Meter breite VW-Bus zudem kaum Schwächen bis zu seiner geplanten Ablösung 2003.

Von Grund auf neu

Nach 40 Jahren Transporterbau erscheint 1990 der T4 als logischer Nachfolger des T3. Die vierte Baureihe wurde mit einem Frontmotor und Frontantrieb ausgestattet und erfuhr umfassende technische Änderungen. Seine Antriebstechnik und die damit verbundene Fahrdynamik lassen eine höhere Zahl an Derivaten zu, zu denen auch zwei neue Radstände, ein Triebkopf und eine Tiefladepritsche gehören.

VW Bus T4 im Video

 

150 PS

Der 2,5 Liter große Fünfzylinder-Dieselmotor leistet 111 kW / 150 PS und stemmt ein 295 Newtonmeter starkes Drehmoment auf die Vorderachse. Mit Hilfe des Fünfgang-Schaltgetriebes beschleunigt der 2.115 Kilogramm schwere Volkswagen innerhalb von 12,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 181 km/h. Auf 100 Kilometern verbraucht er 7,5 Liter was einem CO2-Ausstoß von ca. 174 Gramm pro Kilometer entspricht.

Wenig Kraftaufwand

Nicht gerade eine Stärke des T4 ist seine Lenkung, die dem Fahrer wenig Kontakt zur Fahrbahn vermittelt und bei Autobahnfahrten ein wenig labil anmutet. Dafür lässt sich der T4 in der Stadt mit wenig Kraftaufwand in die Parklücken manövrieren, wobei der fast 13 Meter messende Wendekreis stets mitberücksichtig werden muss. Seine Federung ist ein Mix aus straffer und komfortabler Abstimmung, was eine geringe Seitenneigung in Kurven zur Folge hat.

Fazit

Aktuell stehen T4 Multivans mit dem 2,5 Liter großen Dieselmotor ab ca. 8.000 Euro zum Kauf bereit. Die Kilometerleistungen liegen dabei nicht selten weit über der 100.000-Marke.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer