VW T3 Transporter

VW T3 Transporter

Fahrende Geschichte

Der T3 von Volkswagen war der Wandel des Runden zum Eckigen.

21. März 2012

Mit dem Transporter des Typs 3 oder wie VW Bully-Fans sagen mit dem T3 sind mehrere Geschichten in der damals erfolgreichen Modelpalette verbunden. Zum einen wandte sich Volkswagen mit dem T3 vom runden Design des Vorgängers ab und gab sich dem eckigen hin. Zum anderen wurde der Heckantrieb des T3 gegen einen Frontantrieb in seiner Nachfolgegeneration, dem T4, getauscht. Da verwundert es nicht, dass auf Grund der starken Nachfrage eine Last Edition auf den Markt gelassen wurde.

Robust aber rostig

Wer mit dem T3 unterwegs ist, weiß, dass er auf seine Vordermänner besonders Rücksicht nehmen muss, da sich unter seinen vorderen Stoßfängern Stahlbügel befinden. Diese sollen eine verbesserte Aufprallstabilität bieten. So sicher also ein Auffahrunfall sein soll, so problematisch ist die Rostanfälligkeit vor allem an den Fugen der aus mehreren Blechen zusammengesetzten Karosserie.

Schwerfällig

Doch das eigentliche Problem des T3 ist die Kombination des Gewichts von 1,4 Tonnen mit den zu schwachen Motoren. Von 37 kW / 50 PS bis 82 kW / 112 PS reicht die Antriebspalette. Die Boxer-Motoren mit Wasserkühlung wurden eigens für den T3 entwickelt. Hinzu kommt noch ein Allradler mit dem Namen Syncro. Knapp 43.500 Kunden haben sich im Übrigen für den allradangetriebenen T3 entschieden. Das Tuningunternehmen Oettinger verpasste dem T3 sogar einen 132 kW / 180 PS starken Sechszylinder-Wasserboxer mit 3,7 Liter Hubraum.

Fahrwerksverbesserung

Der mit einer Tonne Nutzlast schwer auf der Straße liegende T3 kam dank einer verbesserten Fahrwerksauslegung dem Fahrcharakter eines Pkw immer näher. Das Fahrwerk mit Schräglenker-Hinterachse, rundum Schraubenfedern und der Doppelquerlenker-Vorderachse verstärkten diesen Eindruck.

Fazit

Insgesamt 1,3 Millionen T3 haben die Bänder während ihrer Bauzeit zwischen 1979 und 1990 verlassen und knapp 130.000 davon wurden 22 Jahren lang in Südafrika gebaut. Auf Grund seines guten Platzangebotes bot sich der T3 als Basis für zahlreiche Reisemobile an.

Stärken

 
  • viel Platz

Schwächen

 
  • zu wenig Leistung
Text: Press-Inform / Marcel Sommer