VW Passat B7

VW Passat B7

Freund der Handlungsreisenden

Bei der siebten Generation des Passat wurden über 60 Prozent der Teile ausgetauscht. Die Technik stammt aber weitgehend vom Vorgänger.

15. Januar 2012

Wer einen VW-Passat kauft, weiß, was er kriegt: zuverlässige Technik und Verarbeitung, die fast eine beängstigende Perfektion ausstrahlt. Das wissen vor allen Dingen Geschäftsleute, die ihr Büro auf der Autobahn haben und Familienväter, zu schätzen. Was beide Zielgruppen brauchen, sind Platz, Komfort und einen sparsamen Motor. Die Antwort auf alle diese Fragen heißt: Passat, 2,0 TDI. Platz ist bei der 4,87 Meter langen Limousine im Überfluss vorhanden. Für Mensch und Gepäck. In Zahlen: Der Kofferraum fasst 565 Liter (beim beliebten Variant sind es 603 Liter), bei umgelegten Rücksitzen werden sogar 1731 Liter daraus.

Günstiger Müdigkeitsassistent

Die Serienausstattung mit ESP, elektrischer Parkbremse, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, CD-Radio und Tagfahrlicht befriedigt Mindestanforderungen an Komfort. Für nur 25 Euro Aufpreis gibt es einen Müdigkeitsassistenten, der den Fahrer frühzeitig warnt.

VW Passat im Video

 

Ausgezeichnete Verarbeitung

Das Cockpit macht dem Namen VW alle Ehre. Einmal Platz genommen, kennt man sich sofort aus. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und die Materialen schmeicheln auch dem Tastsinn. Die Vertrautheit lässt es erahnen. Auch wenn über 60 Prozent der Teile neu sind und die Optik deutlich moderner ist, stammt die Technik vom Vorgänger. Der bekannte 140-PS-Diesel-Motor gibt sich mit 4,6 Liter zufrieden und beugt sich erst bei 211 km/h dem Luftwiderstand.

Geringes Geräuschniveau

Dass bewährte Technik nicht schlecht sein muss, vor allem, wenn sie gründlich überarbeitet wurde, demonstriert der Mittelklasse-VW eindrucksvoll. Das fängt bei den dickeren Scheiben, die das Geräuschniveau reduzieren, an, geht über das verfeinerte Fahrwerk bis hin zur verbesserten Lenkung, mit der sich der das 1.532 Kilogramm-Schiff entspannt dirigieren lässt. Der Passat ist für das Kilometerfressen gemacht. Deswegen liegt er satt auf der Straße und erträgt Bodenunebenheiten mit fast schon stoischer Geduld.

Der Passat ist nicht komplett neu, aber definitiv besser. Auch beim Preis lässt sich VW nicht lumpen: Das Modell mit dem beliebten Dieselmotor kostet mindestens 28.025 Euro.

Text: Press-Inform / Hans-Jürgen Peters