VW Golf V

VW Golf V

Der Beste seiner Art

Wie macht man Gutes noch besser? Volkswagen gibt mit dem Golf V eine Antwort auf diese schwierige Frage.

3. Januar 2012

An der Spitze kann die Luft ziemlich dünn werden. Gerade in der lukrativen Golfklasse lässt die Konkurrenz nichts unversucht, um dem Spitzenreiter aus Wolfsburg den Platz an der Sonne streitig zu machen. Doch Opel Astra, Ford Focus, Peugeot 307 werden sich auch in Zukunft mit Rolle des zweiten Siegers zufriedengeben müssen. Der Golf macht alles eben ein Stückchen besser - und das ganz unaufgeregt. Optisch gibt es sicher Autos mit größerem Wow-Faktor. Aber VW weiß genau, was der Golf-Käufer will: unaufgeregte Solidität außen und innen.

Hochwertige Verarbeitung

Spaltmaße und Haptik waren schon immer die Stärke des Wolfsburgers. Jetzt ist die Verarbeitung ist gegenüber dem Vorgänger nochmal besser und die Anmutung hochwertiger. Dass auch die VW-Designer nicht alles perfekt können, zeigen die großen C-Säulen, die die Sicht nach hinten stark beeinträchtigen. Natürlich ist der Neue auch wieder größer und damit komfortabler geworden (Länge: plus 5,5 cm, Breite: plus 2,4 cm, Höhe: plus 3,9 cm). Das kommt vor allem den Passagieren zugute, da der Kofferraum nur um 20 Liter auf 350 Liter gewachsen (bei umgeklappter Rückbank sind es 1.305 Liter) ist.

VW Golf V im Video

 

Passender Diesel

Der 1,9-l-TDI-Diesel-Motor mit 105 PS passt hervorragend zum neuen Golf. Er bietet den besten Kompromiss aus Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit: 187 Stundenkilometer, Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter pro 100 Kilometer.) und Vernunft.

Verbessertes Fahrwerk

Stark verbessert ist das Fahrwerk des Klassenprimus: Die Vierlenker-Hinterachse und eine Karosserie, deren Verwindungssteifigkeit um 80 Prozent zugelegt hat, wirken sich aus. Die fünfte Generation des Bestsellers ist deutlich straffer als der Vorgänger abgestimmt, lässt sich sportlicher bewegen und bleibt dabei komfortabel. Wankbewegungen sind deutlich reduziert, das Auto bleibt auch im Grenzbereich gutmütig, so dass das serienmäßige ESP erst spät eingreifen muss. Falls es doch einmal zur Fremdberührung kommt, helfen serienmäßige sechs Airbags (inkl. Kopf und Seitenairbags). Außerdem sind elektrisch beheizbare und verstellbare Außenspiegel von Werk aus an Bord. Eine Klimatronik fehlt aber bei der Basis-Version.

Fazit: Die Preise bleiben zum Vorgänger fast unverändert: Das Einstiegsmodell Golf 1.4 Trendline mit 75 PS kostet 15.220 Euro. Gönnt man sich etwas Luxus, knackt man locker die 20.000-Euro-Marke. Qualität hat eben ihren Preis.

Text: Press-Inform / Hans-Jürgen Peters