Suzuki Swift, Typ FZ/NZ

Suzuki Swift, Typ FZ/NZ

Noch mehr Swift

Mit Mini-Cooper-ähnlicher Formensprache, viel Platz und fairen Preisen wurde der Suzuki Swift zum Überraschungserfolg. Daran muss die neue Generation anknüpfen.…

15. Januar 2012

"Warum sollten wir Bewährtes verändern?", scheinen sich die Suzuki-Designer gefragt haben. Denn der neue Swift gleicht dem Vorgänger fast, wie ein Ei dem anderen. Das ergibt Sinn. Schließlich folgte der Vorgänger äußerlich dem Mini-Cooper-Trend und verkaufte sich seit 2005 weltweit über 1,6 Millionen mal. Die technischen Daten signalisieren aber dann doch Fortschritt: Mit 3,85 Meter ist der neue Swift neun Zentimeter länger als die dritte Generation.

Sicherheitsausstattung ist top

Da der Radstand um fünf Zentimeter wuchs, macht sich der Längenunterschied im Innenraum bemerkbar. Auf dem Fahrersitz bekommen auch Großgewachsene keine klaustrophobischen Anfälle und hinten können Erwachsene Kurztrips überstehen, ohne Haltungsschäden davonzutragen. Allerdings mangelt es dem vorderen Gestühl an Seitenhalt. Beim Kofferraum hält der Zugewinn in Grenzen: Mit 211 Liter ist das Fassungsvermögen um zehn Liter gewachsen. Bei umgeklappter Rückbank sind es bis zu 902 Liter. Allerdings stört die hohe Ladekante Hineinwuchten des Gepäcks. Der Innenraum ist aufgeräumt und nüchtern aber nicht unattraktiv, allerdings mit einem Schuss zu viel Hartplastik. Die Sicherheitsausstattung mit Sicherheitsausstattung ESP, ABS und sieben Airbags ist top.

Suzuki Swift im Video

 

Ein Gang zu wenig

Der neue 1.2-Liter-Benzin-Motor mit 94 PS hat mit dem 1020-Kilogramm-schweren Kleinwagen keine Probleme. Das schlägt sich auch im Durschnittsverbrauch von fünf Liter auf 100 km nieder. Allerdings giert das Aggregat nach Drehzahlen und bei 180 km/h endet der Vortrieb. Ein Sechsganggetriebe würde dem Swift etwas Nervosität nehmen.

Überarbeitetes Fahrwerk

Die Karosserie und das Fahrwerk wurden penibel überarbeitet. Die verbesserte Steifigkeit macht sich nicht nur in der Agilität sondern auch im Komfort positiv bemerkbar. Der Swift liegt gut auf der Straße, ist komfortabler als der Vorgänger, ohne schwammig zu wirken. Apropos schwammig: Die Lenkung könnte etwas exakter sein.

Fazit: Der neue Swift besticht durch seine Sicherheitsausstattung und sein verbessertes Fahrwerk. Fair ist der Einstiegspreis mit 10.990 Euro.

Text: Press-Inform / Hans-Jürgen Peters