Subaru Forester, Typ SJ

Subaru Forester, Typ SJ

Nebendarsteller

Subaru ist der größte Allradhersteller der Welt. Ganz neu im Programm: der Forester. Halb Kombi - halb Geländewagen.

19. Januar 2013

Ein Geländewagen sieht anders aus und ein reiner Kombi will der Forester nicht sein. Försters Liebling werkelt und kraxelt zwischen den Welten, denn mit seinem variablen Allradsystem muss er den Abstecher ins Gelände keinesfalls scheuen. Und auch in der City kann der Japaner allemal überzeugen.

Die ab März erhältliche vierte Forester-Generation ist optisch dabei gewohnt unspektakulär. Ein typischer Subaru Forester; optisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch wenn er neu entwickelt wurde; schlicht vergessen wurden zeitgemäße Assistenzsysteme. Hier bietet der Forester nahezu nichts, das die Konkrrenz in den Aufpreislisten hat.

Gutes Platzangebot

Zunächst einmal ist der 4,60 Meter lange Subaru Forester ein vielseitig einsetzbarer Familienkombi mit dem gewissen Etwas mehr. Das Platzangebot reicht für vier - notfalls fünf - Personen. Jedoch wirkt der Innenraum wenig hochwertig und die Schalter könnten besser platziert sein. Nicht nur groß gewachsene Insassen wünschen sich mehr Seitenhalt und eine deutlich längere Oberschenkenauflage.

Das Navigationssystem fährt der Konkurrenz ebenfalls ein paar Jahre hinterher. Die elektrische Heckklappe ist dabei praktisch, aber viel zu langsam. Besser ist der Laderaum, der mindestens 505 Liter Stauraum bietet. Wer die Rückbank umklappt, kann bis zu 1.600 Litern nutzen.

Zwei Benziner - ein Diesel

Volumenmodell dürfte auf dem europäischen Markt der Forester 2.0 Diesel mit seinem 108 kW / 147 PS starken Commonrail-Diesel werden. Komplett neu entwickelt wurde der Turbomotor des Subaru Forester 2.0 XT. Dessen Twin-Scroll-Direkteinspritzer leistet 177 kW / 240 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm ab 2.400 U/min. Der Boxermotor schlägt sich in dem über 1,6 Tonnen schweren Japaner souverän.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 221 km/h und für den Spurt 0 auf Tempo 100 benötigt der Allrad-Japaner 7,5 Sekunden. Dabei hat jedoch niemals den Eindruck, mit 240 PS Leistung unterwegs zu sein.

Hauptgrund ist die stufenlose CVT-Automatik. Die so genannte Lineartronic schnürt den Motor ein und nimmt ihm viel von seiner Dynamik. Der Normverbrauch des Subaru Forester 2.0 XT liegt bei 8,5 Litern. Real sind es fast elf Liter.

Obligatorisch: Allrad

Einmal mehr überzeugend gibt sich beim Forester der Allradantrieb, der mit dem Fahrstabilitätsprogramm X-Mode vernetzt ist. Per Knopfdruck passt sich das System den Straßenverhältnissen an.

Nicht nur für Förster wichtig ist der Hängerbetrieb. So kann der Subaru bis zu zwei Tonnen an den Haken nehmen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein Gespann-Stabilisierungssystem. Eine elektronisch gesteuerte Fahrdynamikregelung bremst gezielt einzelne Räder ab, um so das Schlingern eines Anhängers zu verhindern.

Gewohnt komfortabel ist die Fahrwerksabstimmung des Subaru Forester.

Unter 30.000 Euro geht es los

Der Einstieg in die Forester-Klasse beginnt bei 28.900 Euro. Dafür gibt es den Subaru Forester 2.0 X mit seinem 150 PS starken Benzinmotor. Der ähnlich starke Boxer-Diesel kostet mindestens 31.000 Euro.

Nur wenige Kunden in Europa dürften sich für das 240 PS starke Topmodell Forester 2.0 XT Platinum mit Lineartronic interessieren. Der startet mit Komplettausstattung bei 43.000 Euro.

Stärken 

  • gutes Platzangebot
  • variabler Allradantrieb
  • großer Laderaum

Schwächen 

  • kaum Assistenzsysteme
  • preiswerte Innenraumanmutung
Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff