Ssangyong Korando

Ssangyong Korando

Gutes Angebot

Ein Jahr nach seinem Marktstart wird der Korando dezent überarbeitet und bekommt einen Benzin-Motor.

15. Oktober 2012

Die optische Überarbeitung beim SsangYong Korando ist homöopathisch. Das gefällige runde Giugiaro-Design ist geblieben. Lediglich der verchromte Kühlergrill sorgt für etwas Hoppla-jetzt-komm-ich-Optik. Klar, wer einen Korando fährt, bevorzugt den zurückhaltenden Auftritt.

Genug Platz

Platz ist genug. Vorne und hinten kann man es sich in dem 4,41 Meter langen Kompakt-SUV bequem machen. Nur fehlt den Sitzen der Seitenhalt.

Dabei bleibt für das Gepäck genug Platz: Der Kofferraum fasst 486 bis 1.312 Liter. Praktisch: Zieht man am Hebel, falten sich die hinteren Sitze zu einer ebenen Ladefläche zusammen.

Ansonsten hat sich im übersichtlichen aber etwas eintönigen Hartplastik-Interieur nicht viel getan. Die Verarbeitung ist nach wie vor solide. Immerhin gibt es bei der Top-Ausstattung 3D-Rundinstrumente mit digitalen Anzeigen und LED-Beleuchtung.

Drehzahlhungriger Motor

Der 149-PS-Motor kommt mit dem 1,6-Tonnen schweren SUV halbwegs vernünftig zurecht. Das maximale Drehmoment von 197 Newtonmeter steht jedoch erst bei 4.000 Umdrehungen parat, also braucht man Drehzahlen, wenn es etwas forscher vorangehen soll.

Nach 12,2 Sekunden ist aus dem Stand die 100 km/h-Marke geknackt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 163 km/h.

Das Fahrwerk zeigt Schwächen, denn bei Kurvenfahrten wankt der Korando etwas.

Viel Auto für's Geld

Unterm Strich bekommt man für 21.990 Euro bekommt eine Menge Auto: ESP, Klimaautomatik, Sitzheizung, Parkpiepser hinten, Tempomat, Lederlenkrad und 17-Zoll-Alus. Der Allradantrieb kostet allerdings 2.000 Euro extra.

Stärken 

  • Platz
  • Preis
  • Ausstattung

Schwächen 

  • Fahrleistungen
  • Fahrwerk
Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll