Skoda Octavia, Typ 1Z

Skoda Octavia, Typ 1Z

Kein Lifestyle-Mobil

Der Skoda Octavia setzt auf bewährte VW-Technik und Praktikabilität und das zu vergleichsweise günstigen Preisen.

3. Januar 2012

Zugegeben, Mode-Fans werden beim Anblick des Skoda Octavia nicht mit der Zunge schnalzen, Pragmatiker dafür umso mehr, die auf Qualität und Nutzwert wert legen.

Überall viel Platz

Der solide Auftritt ist Programm. Kein großer Schnickschnack, dafür alles klar strukturiert und übersichtlich. Wer in den bequemen Sitzen Platz nimmt, fühlt sich gleich zu Hause: Schalter, Regler und Armaturen stammen aus dem Volkswagen-Konzernregal. Die Verarbeitung ist solide und auf VW-Niveau. Lediglich die Materialanmutung ist nicht ganz so hochwertig, wie bei den Modellen der deutschen Konzernmutter: Der Hartplastikanteil im Armaturenbrett ist deutlich höher. Dank des Radstands von 2,57 Metern kommt beim Platzangebot Mittelklasse-Feeling auf. Der Fahrer findet mit Hilfe des längs- und höhenverstellbaren Lenkrads schnell die optimale Position. Selbst auf der Rückbank können es sich zwei Erwachsene bequem machen. Der Kofferraum setzt mit einem Volumen von 560 Litern Maßstäbe. Legt man die Rückbank um, sind es sogar 1.350 Liter - deutlich mehr als beim Konzernbruder Golf (350 bzw. 1.305 Liter). Die Fläche ist zwar nicht eben, aber mit einer Länge von 1,80 Meter sogar zum Transportieren von Möbeln geeignet. Beim Beladen braucht man allerdings dann Kraft und Geschick. Denn die Ladekante ist mit 72 Zentimetern etwas zu hoch.

Skoda Octavia im Video

 

Üppige Serienausstattung

Der bekannte 105-PS-Diesel-Motor passt perfekt zum 1.405 Kilogramm schweren Tschechen. Zieht dank 250 Nm kräftig an und kratzt sogar an der 200-km/h-Marke. Das Ganze bei einem Durschnittsverbrauch von 5,8 l. Für 21.790 Euro für die Elegance-Version eine umfangreiche Serienausstattung mit ESP, Klimaautomatik, Tempomat, elektrischen Spiegeln, elektrische Fensterheber, Regensensor Sitzheizung vorn und Parksensoren.

Bewährte Golf Technik

Unter der Haube arbeitet die bewährte Technik des Golf V. Dementsprechend komfortabel ist auch das Fahrwerk. Lediglich bei kurzen, giftigen Schlägen merkt man ein leichtes Poltern der Hinterachse. Generell ist die 4,57 Meter lange Limousine leicht untersteuernd gutmütig ausgelegt.

Fazit: Der Skoda Octavia ist eine preiswerte und praktische Alternative zum VW Golf.

Text: Press-Inform / Hans-Jürgen Peters