Skoda Citigo

Skoda Citigo

Mutters Liebling

Der Skoda Citigo macht auch mit seinem kleinen 60 PS-Motor eine ordentliche Figur im Stadtverkehr.

14. Februar 2012

Wer sich dieser Tage auf die Suche nach einem günstigen Drei- oder Fünftürer für die täglich anfallenden Stadtbesorgungen macht, wird ab Juni auch mal beim Skoda Händler vorbeischauen müssen. Der Citigo, ein direkter verwandter des VW Up, kommt ohne viel Lärm aber dafür mit einem ordentlichen Raumangebot um jede Ecke und mit 3,56 Meter Länge und 1,65 Meter Breite in jede Parklücke.

Sieht aus wie ein Skoda

Damit der in drei Ausstattungsvarianten erhältliche Tscheche auch als Skoda erkannt wird, wurde ihm eine neue Front mit Skoda-typischen Gesichtszügen montiert sowie das neue Markenlogo eingepflanzt. Auch an seinem Heck hat man sich für eine klare Trennung zwischen dem VW-Bruder entschieden, indem der Heckklappenbereich unterhalb des Glases in Wagenfarbe lackiert wurde. Sein Innenraum überzeugt durch viele Ablagemöglichkeiten und Haken für Einkaufstaschen. Sein Kofferraum schluckt mit umgeklappter Rückbank bis zu 959 Liter Gepäck.

Zwei Motoren, ein Liter Hubraum

Von Beginn an stehen zwei Benzinmotoren mit 44 kW / 60 PS und 55 kW / 75 PS zur Auswahl. Die 1,0 Liter Dreizylindermotoren versorgen die Vorderachse mit maximal 95 Newtonmetern Drehmoment und beschleunigen den 929 Kilogramm schweren Viersitzer auf bis zu 172 km/h. Von 0 auf 100 km/h vergehen im Optimalfall 13,2 Sekunden.

ESP ist serienmäßig an Bord

In der Stadt macht der laufruhige Motor eine äußerst angenehme und bei konsequenter Missachtung der Schaltpunktanzeige auch eine sportliche Figur. Wer sein Fünfgang-Schaltgetriebe nicht ganz so arg durchforstet, kommt mit knapp fünf Litern auf 100 Kilometern aus. Zudem ist seine Federung auch für längere Fahrtabschnitte geeignet. Für die Sicherheit im Stadtverkehr steht gegen Aufpreis das City Safety System zur Auswahl, welches bis Tempo 30 bei einem drohenden Auffahrunfall eine Vollbremsung einleitet. Serienmäßig verfügt der Citigo über ESP und vier Airbags. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es noch das Touchscreen-Navigations- und Entertainment-System sowie ein Panorama-Glasschiebedach.

Fazit

Mit seinen vielen Einkaufstaschen-Haken und Staufächern sowie einem laufruhigen und drehzahlfreudigen Motor ist er ein netter Zweitwagen für shoppende Mütter und Väter. Ende des Jahres soll neben den Benziner noch eine Erdgasvariante auf den Markt kommen. Preise sind noch von keiner Variante bekannt. Es dürfte bei rund 9.000 Euro starten.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer