Rolls-Royce Phantom Series II

Rolls-Royce Phantom Series II

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Wie kann man das Beste noch besser machen? Rolls-Royce hat nach neun Jahren sein Top-Modell Phantom überarbeitet. Die Änderungen der Series II sind dezent, aber wirkungsvoll.

12. Mai 2012

"Ein Rolls-Royce ist ein Auto, das ich meinem Nachbarn nicht erklären muss", sagt Firmenchef Torsten Müller-Ötvös. Beim Rolls-Royce Phantom weiß man in der Tat, was man bekommt: Den ultimativen Luxus. Wer alles im Leben erreicht hat, belohnt sich mit einem Phantom. Die Series II kommt mit leicht modifizierter Optik daher, vor allem die neuen LED-Scheinwerfer fallen ins Auge.

Alles was das Herz begehrt

Egal ob man sich für die Limousine, das Coupé oder das Drophead Coupé genannte Cabriolet entscheidet: Der Phantom bietet Platz satt und Luxus pur. In der Langversion der Limousine (Extended Wheelbase) gibt es mehr Fußraum als in mancher Studentenwohnung. Edle Hölzer und Metalle, flauschige Teppiche und auf Wunsch teure Extras wie Champagner-Bar oder große Monitore machen den Wagen zum mobilen Büro oder zur exklusiven Party-Lounge.

Unveränderte Kraft aus zwölf Zylindern

Der Motor holt aus 6,75 Litern Hubraum 460 PS und 720 Nm Drehmoment, damit bleibt die Leistung des Zwölfzylinders unverändert. Je nach Modell rennt der 2,6 Tonnen schwere Luxuskreuzer in 5,6 bis 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei bleibt der V12 extrem kultiviert und leise. Ein Glücksgriff ist das neue Achtgang-Automatikgetriebe, das man in der gleichen Kombination aus dem 7er BMW kennt. Es gibt keine spürbaren Schaltübergänge. Der Durchschnittsverbrauch des Rolls liegt bei 14,8 Litern pro 100 km.

Britische Sänfte

Wer einen Rolls-Royce kauft, erwartet vollendeten Fahrkomfort - und den bekommt er auch. Die Federung hält alles von den Passagieren fern, was sie irgendwie vom schönen Leben ablenken könnte. Sitzt man selbst am Steuer, kann man natürlich kein Sportwagen-Feeling erwarten. Der Rolls ist behäbig, lenkt aber recht zielgenau ein und fährt sich für ein Auto dieser Größe sehr angenehm. Einparken will aber gelernt sein, zum Glück gibt es nach dem Facelift ein Rundum-Kamerasystem.

Der Preis darf keine Rolle spielen

Der Kauf eines Rolls-Royce ist keine rein rationale Entscheidung, die Preise zwischen 342.120 und 403.520 Euro (ohne Mehrwertsteuer, versteht sich), enthalten auch noch nicht die exklusive "Bespoke"-Sonderausstattung. Trotzdem oder gerade deshalb behauptet sich der Phantom mühelos an der Spitze.

Text: Press-Inform / Sebastian Viehmann