Porsche Cayman S, Typ 981c

Porsche Cayman S, Typ 981c

Neues Geschoss

Mit dem Cayman S lässt Porsche einen Sportwagen auf die Straße, der sich seine Konkurrenz im eigenen Lager suchen muss.

13. Februar 2013

Er ist kleiner, günstiger und schwächer als der große Bruder 911. Doch der Cayman S aus dem Hause Porsche macht mindestens genauso viel Spaß. Der ab sofort erhältliche Zuffenhäuser Sportwagen braucht sich vor einem fahrdynamischen Vergleich mit dem Überporsche nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Dank seines hochdrehenden Mittelmotorkonzepts zeigt er sich besonders in kurvenreichen Strecken ebenbürtig.

425 Liter Stauraum

Sein um 33 Millimeter, auf nun 4,38 Meter angewachsenes Außenkleid lässt den 1,80 Meter breiten Cayman S präsenter auf der Straße stehen als je zuvor. Einer gespannten Feder gleich zeigt er schon auf den ersten Blick, dass der Sportgedanke an oberster Stelle bei seiner Entwicklung stand.

Damit, dass er sich mit insgesamt 425 Litern Stauvolumen auch als Kurzurlaubsbegleiter anbietet, war nicht zu rechnen.

8,0 Liter auf 100 Kilometern

Der für den obligatorischen Tempo 100-Sprint 4,7 Sekunden benötigende Cayman S holt 325 PS aus seinem 3,4 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor. 370 Newtonmeter werden über die bis zu 20 Zoll großen Räder über die Hinterachse auf die Straße gebracht. Bei 281 Kilometern pro Stunde ist Schluss.

Wer seinen Gasfuß zügelt, der kommt im Schnitt mit 8,0 Litern Super Plus auf 100 Kilometern aus, was einem CO2-Ausstoß von 188 Gramm pro Kilometer entspricht.

Das Leergewicht des Cayman S mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe beträgt 1.350 Kilogramm.

Fehler werden im Nu verziehen

Wer die Finger von der optionalen Sport Plus-Taste lassen kann, der darf sich bei der Fahrt mit dem Cayman S in ganz sicheren Händen wissen. Ein zu beherztes Herausbeschleunigen wird dann nämlich nur mit einem kurzen Ruck quittiert. Den Rest übernimmt die Elektronik. Bei Sport Plus-Fahrten muss der Fahrer sich dann schon selbst um das etwas zu leichte Heck kümmern.

Die gegen Aufpreis erhältlichen Keramik-Bremsen in auffallend gelber Farbe sorgen indes dafür, dass die Augen bei jeder Vollbremsung der Windschutzscheibe ein Stückchen näher kommen.

Fazit

Der ab 64.118 Euro erhältliche Porsche Cayman S ist ein Sportler, wie er im Buche steht. Allerdings kostet ein nahezu voll ausgestatteter S knapp 35.000 Euro mehr, so dass die magische 100.000 Euro-Grenze selbst beim kleinen 911 schnell durchbrochen wird.

Stärken 

  • super Sound
  • sportliches Handling

Schwächen 

  • Preispolitik
Text: Press-Inform / Marcel Sommer