Opel Astra OPC, Astra J

Opel Astra OPC, Astra J

Schnelle Lösung

Der Astra OPC bringt Opel zumindest im Straßenverkehr wieder auf die Überholspur.

19. Juni 2012

Seit 1999 gibt es die OPC-Baureihe bei Opel, dieses Jahr gesellt sich ein neuer Spross hinzu. Der Astra OPC zeigt sich sowohl im Außendesign als auch im Innenraum gut durchdacht und vor allem hochwertig. Der mit einem Kohlefaserkern ausgestattete zweite Dachspoiler und die beiden in die Heckschürze integrierten Endrohre enttarnen ihn bereits auf den ersten Blick als Kraftparket.

Riesen Wendekreis

Seine knüppelharte Federung, die sich in drei Stufen verändern lässt, und Rennsitze mit dem Gütesiegel der "Aktion Gesunder Rücken" machen bereits auf den ersten Metern klar, dass hier ein echter Sportler zu Werke geht. Sein Wendekreis von 11,40 Meter lässt aber keine schnellen U-Turns auf dem nächsten Supermarkt-Parkplatz zu.

Opel Astra J im Video

 

280 PS

Aus dem 2,0 Liter Turbobenzinmotor holt der Astra OPC 206 kW / 280 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern heraus. Der Vierzylinder beschleunigt den auf Wunsch auf 20 Zoll großen Leichtmetallrädern fahrenden OPC in 6,0 Sekunden bis Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit des 1.550 Kilogramm schweren Rüsselsheimers liegt bei 250 Kilometer pro Stunde. Defensiv gefahren gönnt sich der 4,47 Meter lange, 2,02 Meter breite und 1,48 Meter hohe Astra 8,1 Liter auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 189 Gramm pro Kilometer entspricht.

Spurtreu aber hakelig

Der beim starken Beschleunigen aus dem Auspuff zischende Sportler gibt sich trotz seiner Leistung, die lediglich auf die Vorderachse wirkt, äußerst spurtreu. Wie gut wäre der Astra nur unterwegs, wenn er Allradantrieb hätte. Das manuelle Sechsganggetriebe lässt sich unter Volllast etwas hakeliger schalten, als es bei normaler Fahrt der Fall ist. Die Federung ist im OPC-Modus ausschließlich für kurze Strecken zu empfehlen, da jedes Steinchen an den Fahrer und seine bis zu vier Mitfahrer weitergegeben wird.

Fazit

Für einen Einstiegspreis von 34.250 Euro bekommt der Käufer einen rassigen Sportwagen mit jeder Menge Technik auf den Hof gestellt. Die Serienausstattung ist ordentlich, und die dazu gehörenden Brembo Hochleistungsbremsen arbeiten äußerst aggressiv und gut.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer