Nissan Pathfinder, R52

Nissan Pathfinder, R52

Adieu Cowboy

Schluss mit der martialischen Macho-Attitüde: Der neue Nissan Pathfinder setzt mehr auf Komfort und Lifestyle. Die Formensprache ist dementsprechend eleganter, und auch das Gewicht wurde reduziert.

7. August 2012

Der Auftritt des neuen Nissan Pathfinder lässt keinen Zweifel. Kantig ist "out" und eleganter Lifestyle ist "in". Das geht schon bei der markanten Front los. Die Scheinwerfer sind größer, gepfeilter und der Kühlergrill nicht mehr von Querstreben geteilt. Damit steht das SUV deutlich satter da. Das Heck ist ebenfalls moderner als beim kantigen Ahnen. Die Schlussleuchten reichen bis in die Heckklappe und den hinteren Kotflügel hinein.

Nützliche Birdview-Kamera

Auch innen geht es kommoder und geräumiger zu. Für Mütter, die eine halbe Fußballmannschaft zum Spiel bringen müssen, gibt es auch eine dritte Sitzreihe. Dank des Easy-Entry-Systems kommt man leichter zu den hinteren Plätzen. Praktisch: die Sitze der Passagierreihen lassen sich umlegen und ergeben so eine ebene Ladefläche. Ebenfalls praktisch ist das ein Extra-Fach unter dem Ladeboden.

Komfort wird großgeschrieben: Die Vordersitze sind beheiz- und kühlbar, ein Bose-Soundsystem ist ebenso zu haben, wie eine Zweizonen-Klimaanlage oder eine nützliche Birdview-Kamera.

Kleinerer Motor

Einen Achtzylinder-Kraftprotz sucht man beim neuen Pathfinder vergeblich. Stattdessen wird ein 3,5-Liter-V6-Aggregat mit 260 PS und einem maximalen Drehmoment von 325 Newtonmeter bei 4.400 U/min den SUV nach vorne treiben.

Damit nicht genug: Ein neues CVT-Getriebe soll den Komfort erhöhen und beim Spritsparen helfen: Nissan gibt einen Durchschnittsverbrauch von 11,2 l/100 km bei der Allrad-Version und 10,7 l/100 km mit Vorderradantrieb.

Selbsttragende Karosserie

Doch Downsizing alleine macht noch kein Spritspar-Wunder. Da sich der neue Pathfinder die Plattform mit dem Infiniti JX teilt, speckte er rund 227 Kilogramm ab und erreicht so ein Basisgewicht von 1.882 Kilogramm.

Auch die altertümliche Leiterrahmen-Bauweise ist passé. Die Nissan-Ingenieure setzen nun auf eine selbsttragende Karosserie, was auch den Fahrkomfort und die Agilität erhöht.

Billiger als Vorgänger

Dass Fortschritt nicht zwangsläufig teuer sein muss, zeigt der Preis. Der neue Pathfinder kostet 29.025 Dollar (23.360 Euro) und ist damit knapp 1.000 Dollar billiger als der Vorgänger.

Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll