Nissan Juke Nismo

Nissan Juke Nismo

Seichter Start

Nissan-Haustuner Nismo bringt im Februar seinen überarbeiteten Juke auf die Straße.

23. Januar 2013

Das in Japan überaus erfolgreiche Tuningunternehmen Nismo, besser bekannt als der hauseigene Werkstuner des Automobilherstellers Nissan, versucht sich nun in Europa. Mit dem Nissan Juke Nismo sollen die Weichen für eine klein angelegte Europaoffensive gestellt werden. Dass es ausgerechnet der stark polarisierende Juke sein muss, spricht für den Mut der Japaner.

"Der Juke fährt in seinem eigenen Segment und ist ein äußerst innovatives Fahrzeug", heißt es seitens Nismo.

Wenig Platz

Der 4,16 Meter lange, 1,77 Meter breite und 1,56 Meter hohe Juke Nismo zeigt sich auch in seiner leicht erstarkten Version im Innenraum eng und kompakt. Sein Kofferraumvolumen von 251 Litern, welches durch das Umklappen der Rückbank auf 830 Liter erweitert werden kann, und der nur eingeschränkt nutzbare Platz auf eben jener Rückbank blieb von den Innovationen des Tuners unberührt.

Nissan Juke im Video

 

10 PS mehr

Der nun 10 PS mehr, also 200 PS, leistende 1,6 Liter große Vierzylinder-Benzinmotor beschleunigt den Juke innerhalb von 7,8 Sekunden aus dem Stand bis Tempo 100. Bei den schon vom unfrisierten Juke bekannten 215 Kilometern pro Stunde ist Schluss.

Der Spritverbrauch von 6,9 Litern auf 100 Kilometern, beziehungsweise der CO2-Ausstoß von 159 Gramm pro Kilometer entspricht ebenfalls den Angaben seinem Vorgänger.

250 Newtonmeter beträgt das maximale Drehmoment, welches der Juke Nismo über die Vorderräder auf die Straße bringt.

Harmloser Klang

Im Vergleich zum normalen Juke vermittelt die Lenkung einen direkteren Kontakt zur Asphaltdecke. Auch schnell gefahrene Kurven lassen sich präzise und ohne große Wankbewegungen durchfahren. An der harmlos klingenden Geräuschkulisse des Motors darf Nismo allerdings noch ein wenig Feintuning betreiben.

Sein Leergewicht von knapp 1,3 Tonnen hilft indes, sich bei raschen Richtungsänderungen nicht allzu behäbig zu verhalten.

Fazit

Mit dem Nissan Juke Nismo zeigt der Werkstuner seine klaren Ambitionen, auf dem europäischen Markt Fuß fassen zu wollen. Ob jedoch der Juke und nicht der im Sommer nachrückende 370Z der geeignetste Anfang ist, bleibt allerdings unklar.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer