Nissan 370Z NISMO

Nissan 370Z Nismo

Viel Spoiler um nichts

Der Nissan 370Z NISMO sieht stärker aus, als er es in Wirklichkeit ist.

20. Juni 2013

Ein gewaltiger Heckspoiler beherrscht den Blick in den Rückspiegel. Zwei gewaltige Endrohre verabschieden jeden Gaffer mit einem Röhren und auch die Front weiß, auf sich aufmerksam zu machen.

Der 370Z NISMO ist nach dem Juke das zweite hausgetunte Modell aus dem Hause Nissan. Doch hält er leider nicht das, was sein Äußeres verspricht.

Lenkrad liegt gut in der Hand

Der aufgrund seiner optischen Verfeinerungen um 16 Zentimeter in die Länge gewachsene Japaner ist nun 4,41 Meter lang und 1,87 Meter breit.

Im Innenraum finden zwei Personen in gut konturierten Sitzen Platz. Der Kofferraum fasst bei Bedarf 235 Liter Gepäck.

Sofort ins Auge fällt das Alcantara/Leder-Lenkrad mit einer rot markierten Zwölf-Uhr-Position.

16 PS mehr

Den Antrieb verantwortet ein um 16 PS erstarkter 3,7 Liter großer V6- Benzinmotor mit 344 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 371 Newtonmeter und wird per Sechsgang-Handschalter an die Hinterachse weitergegeben.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 Kilometer pro Stunde, der Verbrauch bei 10,6 Liter.

Für den Sprint bis Tempo 100 benötigt der 1.607 Kilogramm schwere NISMO 5,2 Sekunden.

Bis 220 km/h ist alles gut

Beim starken Beschleunigen mit gleichzeitigem Einlenken hat das ESP seine liebe Not, die Kraft tatsächlich auf die Straße zu bekommen.

Bis Tempo 220 sorgt die Tempohatz noch für ein Lächeln im Gesicht. Doch dann geht ihm so langsam aber sicher die Puste aus.

Aufgrund seiner straffen Federung ist er für die Stadt nicht zu empfehlen

Preis

44.900 Euro, sprich 9.000 Euro mehr als für den Serien-Z, müssen für den Nissan 370Z NISMO aufgebracht werden. Einfach gerechnet beträgt der Preis für jede zusätzliche Pferdestärke 562,50 Euro.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer