MINI Cooper S Paceman, R61

MINI Cooper S Paceman, R61

Der siebte Streich

Die siebte Variante eines Mini wird ab März 2013 auf Deutschlands Straßen zu sehen sein.

10. November 2012

Er sieht gefällig aus. Er trägt seinen Namen für jeden sichtbar am Hintern und er macht Laune. Mit dem neuen Mini Cooper S Paceman bringen die Münchener ab dem kommenden März die siebte Mini-Variante auf die Straße.

Hinten wird es knapp

Der von der Seite an seiner nach hinten abfallenden Dachlinie und den erstmals horizontal verlaufenden Rückleuchten zu erkennende Paceman verfügt über vier Einzelsitze. Der Dreitürer bietet im Fond jedoch lediglich Platz für Personen bis knapp 1,85 Meter Größe - dann wird es oben herum ein wenig eng.

184 PS stark

In seiner stärksten Variante, dem S Paceman, sorgt ein 1,6 Liter großer Vierzylindermotor für 184 PS. Das Drehmoment von 260 Newtonmetern treibt den Allradler in 7,5 Sekunden aus dem Stand bis Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 217 Kilometer pro Stunde.

Der Spritverbrauch liegt bei Sportler-untypischen 6,7 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2- Ausstoß von 157 Gramm pro Kilometer entspricht.

Präzise Lenkung

Der 4,12 Meter lange, 1,79 Meter breite und 1,52 Meter hohe Mini Cooper S Paceman vermittelt dank seiner direkten und präzisen Lenkung jede Menge Fahrspaß. Die Federung ist stramm und wer sich an den Antriebskräften im Lenkrad stört, dem sei für 1.700 Euro der sinnvolle Allradantrieb empfohlen.

Alle vier Einzelsitze halten ihre Insassen auch bei kurvenreichen Fahrten stets in gutem Kontakt zum Fahrzeug und geben ausreichenden Seitenhalt.

Fazit

Der ab 29.300 Euro erhältliche Mini Cooper S Paceman erschwert für Mini-Freunde nun die Qual der Wahl. Er macht Spaß, sieht nett aus, verfügt gleichzeitig allerdings über eine Aufpreisliste, die sich gewaschen hat.

Stärken 

  • sportliche Lenkung
  • flotter Motor
  • gute Sitze

Schwächen 

  • zu teuer
  • Kofferraum zu klein
  • Navigationssystem schlecht bedienbar
Text: Press-Inform / Marcel Sommer