Mazda3, Typ BM

Mazda3, Typ BM

Japanischer Golfjäger

Mit dem neuen Mazda3 führt der japanische Hersteller sein Erfolgsmodell in die dritte Generation.

2. Juli 2013

Über 3,5 Millionen Fahrzeuge des Typs Mazda3 sind innerhalb der vergangenen zehn Jahre auf die Straße gekommen. Nun fährt der 4,47 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,45 Meter hohe Golfjäger in die dritte Generation. Mit 2,70 Meter hat er den längsten Radstand im gesamten Kompaktwagen-Segment.

Verstecken muss sich der Mazda3 vor niemandem. 

Platz für fünf Erwachsene

Fünf groß gewachsene Insassen passen ohne Probleme ins Innere des wie ein kleiner Infiniti FX dreinschauenden Japaners.

Sein Kofferraum fasst bei Vollbesetzung 350 Liter Gepäck. Wird die Rückbank umgeklappt finden 1.250 Liter Platz. Der Treibstofftank ist um vier Liter auf nun 51 Liter geschrumpft.

120 PS

Der frontangetriebene Mazda3 Skyactiv-G 120 holt, wie der Name bereits verrät, 120 PS aus seinem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benzinmotor. 210 Newtonmeter sorgen an der Vorderachse für einen linearen, jedoch nicht gerade kräftigen Antrieb.

Der 1.280 Kilogramm schwere Benziner verbraucht 5,1 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer gleichkommt. 195 Kilometer pro Stunde ist er schnell. Den Sprint bis Tempo 100 schafft er in 8,9 Sekunden.

Gute Federung

Besonders bemerkenswert ist das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe. Wie im kleinen Roadster MX-5 kann der Gangwechsel in kürzester Zeit vollzogen werden.

Die Federung ist stadtgemäß komfortabel abgestimmt. Die Lenkung wirkt ein wenig zu synthetisch. Dank des aus dem Cockpit klappenden Head-Up-Displays hat der Fahrer stets das Tempo im Blick.

Preis

Der ab dem 17. Oktober dieses Jahres für ab 20.290 Euro erhältliche Mazda3 Skyactiv-G 120 bietet dem großen Rivalen VW Golf eine schicke und gut funktionierende Stirn. Das Design-Duell hat er zumindest schon jetzt gewonnen.

Stärken 

  • laufruhiger Motor
  • viel Platz
  • schickes Design

Schwächen 

  • Lenkung zu synthetisch
Text: Press-Inform / Marcel Sommer