Mazda2, Typ DE, Facelift

Mazda2, Typ DE, Facelift

Leichter Polo-Konkurrent

Bisher war Mazda im Kleinwagensegment nicht gerade mit Erfolg gesegnet. Der neue Mazda 2 soll das ändern und wurde dafür komplett überarbeitet.

15. Januar 2012

Normalerweise werden neue Autos immer größer und schwerer. Beim Mazda ist das genau andersherum. Der kleine Japaner ist vier Zentimeter kürzer (statt 3,93 jetzt 3,89) und 100 Kilogramm leichter als der Vorgänger. Da der Radstand mit 2,49 Metern unverändert blieb, ist die Beinfreiheit fast unverändert. Allerdings ist der neue Mazda 2 ganze 5,5 Zentimeter niedriger als der Vorgänger. Da heißt es Kopf einziehen.

Konzentration auf das Wesentliche

Der Kofferraum genügt mit 250 Liter Fassungsvermögen den Ansprüchen. Mit umgelegter Rückbank sind es sogar bis zu 787 Liter. Allerdings ist die Ladeluke ziemlich eng und die Übersicht nach hinten beim Rangieren ziemlich eingeschränkt - ein Tribut an das ansehnliche Design. Beim Cockpit konzentrierten sich die Ingenieure auf das Wesentliche: Der Schalthebel sitzt griffgünstig auf der Mittelkonsole, die Instrumente sind leicht ablesbar und die Bedienung ist eingängig. Nur das etwas mit Tasten überladene Lenkrad, die Sitze mit zu viel wenig Seitenhalt und die nicht immer hochwertigen Materialien trüben den guten Gesamteindruck.

Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Die Miene hellt sich aber bei dem Blick auf die Ausstattungsliste wieder auf: Beim kleinen Japaner sind für 11.950 Euro (das sind 1.430 Euro weniger als ein VW Polo) ESP, Bremsassistent, ESP, sechs Airbags und elektrisch verstellbare Außenspiegel und Zentralverriegelung serienmäßig. Die Diät wirkt sich natürlich auf Fahrleistungen aus: Ohne Fahrer wiegt der Mazda nur 955 Kilogramm. Deswegen ist man mit der 75-PS Basismotorisierung einigermaßen flott unterwegs: 169 km/h Höchstgeschwindigkeit und ein Durchschnittsverbrauch von 5.4 Liter pro 100 Kilometer können sich sehen lassen.

Leichtfüßiger Japaner

Das sieht beim Kurvenverhalten ähnlich aus. Der Mazda 2 ist ungemein leichtfüßig und schiebt nur im Grenzbereich deutlich über die Vorderräder. Der Komfort ist für mitteleuropäische Straßen definitiv ausreichend, nur grobe Unebenheiten, Querfugen und Schlaglöcher werden unsanft an die Passagiere weiter gegeben.

Fazit: Der Minimalismus zahlt sich aus: Der Mazda 2 ist eine echte Alternative im Kleinwagensegment und bietet für 11.950 Euro einiges an Komfort und Dynamik.

Text: Press-Inform / Hans-Jürgen Peters