Kia Venga

Kia Venga

Euro-Koreaner

Das MPV oder frei übersetzt Multifunktionsauto aus dem Hause Kia heißt Venga. Wie nützlich ist der Koreaner?

29. Mai 2012

Der Kleinwagen, mit dem in Frankfurt designten Blechkleid, zeigt sich im Alltag sehr nützlich. So fasst sein Kofferraum zwischen 314 und 552 Litern und wenn die Rücksitze umgeklappt sind passen sogar 1.341 Liter hinein. Hinzu kommt, dass der Gepäckraum in seiner obersten Position eine ebene Ladefläche bietet.

Alltagstauglich durch und durch

Im Innenraum überwiegt die Funktionalität, jedoch nicht ganz so nüchtern wie bei seiner Konkurrenz. Zwei Becherhalter zwischen den Sitzen und ausreichend Ablagen, ein USB- und ein iPod-Anschluss an der Mittelkonsole sind in dem Segment bekanntlich fast schon Pflicht. Vom Lenkrad lassen sich zudem das Radio und der Tempomat per Fernbedienungstasten einstellen.

4,5 Liter Verbrauch

Nach 14,5 Sekunden erreicht der 66 kW / 90 PS starke Koreaner Tempo 100. Der 1,4 Liter große Dieselmotor mit vier Zylindern verbraucht auf 100 Kilometern 4,5 Liter Treibstoff. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 167 km/h.

Spritsparen kostet Geld

Wer mit dem 1.800 Kilogramm schweren Venga den Normverbrauch schaffen möchte, sollte das kostenpflichtige Stop & Go-Paket für 300 Euro hinzubestellen. Das Sechsgangschaltgetriebe lässt sich präzise und leicht bedienen und im Fahrbetrieb lässt er sich wie ein durchschnittlicher Kleinwagen fahren. Er ist komfortabel abgestimmt, gibt kurze Bodenwellen jedoch sofort an seine Insassen weiter.

Fazit

Der Kia Venga 1.4 CRDi ist ab 15.750 Euro in der Basisausstattung erhältlich. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet die Spirit-Ausstattung mit Lederlenkrad, Sitzheizung, Nebelscheinwerfern und vielem mehr.

Stärken

 
  • gutes Platzangebot
  • praktische Ablagen
  • saubere Verarbeitung
  • variabler Kofferraum
  • niedriger Verbrauch
  • 7 Jahre Herstellergarantie

Schwächen

 
  • weiche Sitze
  • wenig elastischer Diesel
  • Start-Stopp-System nicht serienmäßig
Text: Press-Inform / Marcel Sommer