Hyundai i20

Hyundai i20

Zweiter Wind

Langsam nimmt der Hyundai i20 bei den Zulassungszahlen Fahrt auf. Das aktuelle Facelift soll die Popularität weiter fördern.

17. Mai 2012

Der Hyundai i20 steht bisher im Schatten der neuen Erfolgsmodelle i30 und i40. Das soll sich mit der Modellpflege ändern.

Reichhaltige Serienausstattung

ABS und ESP sind ebenso wie sechs Airbags beim Hyundai i20 immer mit an Bord. Zudem gibt es Radio mit CD-Player und USB-Anschluss vom Band. Erst ab der Variante "Trend" ist eine Klimaanlage eingebaut. Ab der Ausstattung "Style" ist noch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung dabei und Lenkrad und Schaltknüppel sind mit Leder überzogen.

Auf der hinteren Sitzbank ist es für große Personen etwas eng. Die Sitze sind bequem, lassen aber etwas Seitenhalt vermissen. Das Kofferraumvolumen beträgt 295 Liter. Insgesamt empfiehlt sich der kleine Hyundai auch für längere Strecken.

Klimaanlage kostet extra

So lang die Ausstattungsliste ist, so kurz ist das Motorenprogramm. Der 1,2-Liter-Einstiegsbenziner leistet 63 kW / 86 PS und beschleunigt den kleinen Koreaner in 12,7 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 168 km/h erreicht. Als Alternative bietet Hyundai einen etwas stärkeren 1,4-Liter-Benziner an. Der hat 74 kW / 101 PS und beschleunigt in 11,6 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 181 km/h und der Verbrauch liegt bei 5,2 Liter.

Für Benzinsparer hat Hyundai noch einen völlig neuen 1,1-Liter-3-Zylinder-Diesel im Programm. Dieser leistet 55 kW / 75 PS und verbraucht 3,2 Liter auf 100 km/h. Und wer sagt denn, dass Benzin sparen kein Spaß machen muss. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 158 km/h. 15,8 Sekunden braucht der Selbstzünder für den Sprint auf 100 km/h schnell.

Kein Navi im Angebot

Trotz guter Fahrleitungen ist der Hyundai nicht auf Sportlichkeit getrimmt. Die Servolenkung ist bei höheren Geschwindigkeiten etwas schwammig. Die Federung ist komfortabel, ohne wirklich weich zu sein. Die Getriebe sind leichtgängig und präzise. Für den 1,4-Liter-Benziner gibt es eine gute 4-Gang-Automatik. Aber die zur Wahl stehenden 5- und 6-Gang-Getriebe sind so leicht und präzise zu schalten, dass man sich kaum nach einer Automatik sehnt.

Tagfahrlicht wie die Großen

Das günstigste Angebot ist der 1.2 Benziner mit drei Türen für 11.550. Der Fünftürer kostet 700 Euro mehr. Ab 13.490 Euro bekommt man den gleichen Motor mit der Trend-Ausstattung. Die bietet nicht nur eine Klimaanlage, sondern auch breitere Reifen und die imposante Front mit LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfern. Für den kleinen Diesel werden mindestens 14.630 Euro fällig.

Stärken

 
  • sparsame und kräftige Motoren
  • gute Getriebe
  • reichhaltige Ausstattung

Schwächen

 
  • weiche Servolenkung
  • keine Parkhilfen in der Serienausstattung
Text: Press-Inform / Hans Bast